21. Januar: Kein Welttag – aber historisch fast ein Atomtag

Atomtag
By Helium_atom_QM.svg: User:Yzmoderivative work: Cepheiden (Helium_atom_QM.svg) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons. Die GNU Free Documentation License für das Bild steht hier.
Auf den 21. Januar fallen einige atomar belastete Ereignisse, es ist fast ein Atomtag:

  • 21. Januar 1954: Das erste atomgetriebene U-Boot, die Nautilus, läuft in den USA vom Stapel.
  • 21. Januar 1968: Ein US-Langstreckenbomber vom Typ Boeing B-52 stürzt unweit …

 

der Thule Air Base in Grönland ab. Er verliert dabei vier Wasserstoffbomben. Drei können aus dem Eismeer geborgen werden. Die Suche nach der vierten ist erst im Jahr 1979 in der Baffin Bay erfolgreich. Der Absturz löst radioaktive Kontaminationen in der Umgebung aus.

  • 21. Januar 1969: Im unterirdischen nuklearen Reaktor Lucens in der Schweiz kommt es zu einer partiellen Kernschmelze der Stufe 4 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse.

Anmerkung zum Bild:  Der Atomkern des Helium (dargestellt in rosa) ist in eine wesentlich größere Wolke der Elektronen (grau) eingebettet. In einer maßstäblichen Darstellung hätte die graue Wolke einen Durchmesser von etwa 50 Meter, der schwarze Balken wäre etwa 75 Meter lang. Rechts oben ist der Kern (zwei Protonen, zwei Neutronen) noch einmal vergrößert dargestellt, der in Wirklichkeit aber kugelsymmetrisch ist.

Der hashtag #atom wird im Bereich Atomkraft etc. kaum genutzt, da der Begriff „atom“ auch z.B. als Standard für die Kommunikation im WWW (siehe hier) eine Prozessorgruppe bei Intel (siehe hier) genutzt wird – und auch durch einen japanischen Sänger …


Buchtipp zum Atomtag:

Das nukleare Zeitalter: Von der Kernspaltung bis zur Entsorgung „Er erklärt die Grundlagen der Atomkraft und die Risiken, die damit verbunden sind – vom Uranabbau bis zur Entsorgung des Atommülls.“ 19,80 / gebr. 12,90 Euro.

 

Auch einige Ratgeber tummeln sich auf dem Gebiet Atom und Radioaktivität:

Nagasaki 1945: Schutz vor Radioaktivität durch makrobiotische Lebensweise. Der erste ausführliche Augenzeugenbericht von dem Atombombenangriff auf Nagasaki „Dr. Akizuki wurde ungewollt zum Zeitzeugen eines Tests am eigenen Körper und an seinen Patienten in seinem Krankenhaus im Jahre 1945 in Nagasaki; Japan. Nach dem Atombombenabwurf auf seine Stadt bewahrte er sich selbst, seine Mitarbeiter und Patienten ca. 1800 m neben dem Epizentrum vor den schrecklichen Folgen der Radioaktivität – mit speziellen Ernährungsrichtlinien, bei denen traditionell hergestellte Miso-Sojapaste und Meeresgemüse Radioaktivität ausscheiden halfen.
Kanadische und japanische Wissenschaftler haben Akizukis Erfahrungen Jahrzehnte später bestätigt! Wichtig für alle die schon mal geröntgt wurden oder beruflich mit Strahlung arbeiten oder in der Nähe von atomaren Anlagen leben. Inklusiv Beiheft mit Informationen für einen Strahlungs-Ernstfall.“ B 14,80 / gebr. ca. 8,- Euro.

Homöopathischer Ratgeber, Bd.13, Radioaktivität, Ozon und Sonne „Dieser Ratgeber entstand ursprünglich durch die Notwendigkeit, nach Tschernobyl einem weiten Leserkreis schnell praktische Hilfestellung zu geben.
Er wurde seither vielfach erweitert und aktualisiert, zum letzten Mal nach Fukushima, wodurch das Thema wieder in ein breites Bewußtsein gebracht worden ist. Hier werden Fragen beantwortet wie: Was ist die Natur der Radioaktivität? Warum ist Radioaktivität so gefährlich für unsere Gesundheit? Wie können wir uns selbst vor den Gefahren schützen? Welchen immensen Beitrag liefert die Homöopathie beim Schutz vor Schädigungen durch Radioaktivität?“ 13,90 / gebraucht ~5,50.