20. Januar: Kein Welttag aber Tag der Trauer in Aserbaidschan

Foto: pixabay / ChingizKhalafov

Tag der Trauer in Aserbaidschan: „Damals, vor 25 Jahren (Anm.: gemeint ist 1990), gingen viele Aserbaidschaner auf die Straße und kämpften für die Unabhängigkeit ihres Landes. Die sowjetische Regierung schreckte nicht davor zurück, auf die für die Freiheit ihres Landes demonstrierenden Menschen schießen zu lassen. Am 19. Januar 1990 wurde in Baku um 20.30 Uhr plötzlich die Radio- und Fernsehstation gesprengt. Es brach ein Chaos aus. Der Ausnahmezustand wurde verhängt. Die Armee stürmte von allen Seiten mit Panzern und  schwerer Bewaffnung in die Stadt. Unbewaffnete Bürger standen dem Militär gegenüber. Weit über 100 Menschen kamen dabei ums Leben. Sie gerieten unter die einrollenden Panzer oder verloren ihr Leben. … Durch den „Schwarzen Januar“ wurde der Grundstein für die Unabhängigkeit der Republik Aserbaidschan gelegt. Er ist so etwas wie die Wiedergeburt Aserbaidschans, die ultimative Geburtsstunde des unabhängigen Aserbaidschans. “ Quelle

Tipp zu Aserbaisdschan:

Zu Gast in Aserbaidschan: Kultur & Küche Gebundenes Buch – 17. Oktober 2016.Nimmt man das Buch zu Hand erweckt es mit seiner opulenten Aufmachung, vielen Landschafts- und Food-Fotos und dem Untertitel Kultur und Küche Lust, sich mit einem relativ unbekannten Land zu beschäftigen. Das gilt leider nur auf den ersten Blick: Beim zweiten Blick sind im Titelfoto bei einigen Früchten des Fruchtkorbs die Lichter ausgebrochen:…“  24,80 EUR / gebraucht aktuell ca. 18,- EUR.

Weitere regionale Bedeutung des 20. Januar z.B.:

Auf Cabo Verde ( ein Staat vor der Nordwestküste Afrikas) wird der Tag der Helden gefeiert, ebenso in Guinea-Bissau (Staat an der afrikanischen Westküste ).

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