1. Januar: Weltfriedenstag der katholischen Kirche / katholischer Weltfriedenstag

katholischer Weltfriedenstag
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Seit 1968 begeht weltweit die katholische Kirche einen „Weltfriedenstag“, katholischer Weltfriedenstag. Er wird aber mancherorts, so in deutschen Gemeinden, flexibel innerhalb der ersten Wochen des Jahres begangen. Die Feier ist jährlich mit einer vorab veröffentlichten Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden, die ein konkretes Thema näher erörtert. Motto 2018: Migranten und Flüchtlinge: Menschen auf der Suche nach Frieden.  „Im Geist der Barmherzigkeit umarmen wir all diejenigen, die vor Krieg und Hunger fliehen oder die aufgrund von Diskriminierung, Verfolgung, Armut und Umweltzerstörung gezwungen sind, ihr Land zu verlassen. “ Hier die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag 2018 in deutsch.

Auch ein Absatz zum Thema Integration ist dort zu finden: „„Integrieren“ bedeutet schließlich, es den Flüchtlingen und Migranten zu ermöglichen, voll und ganz am Leben der Gesellschaft, die sie aufnimmt, teilzunehmen – in einer Dynamik gegenseitiger Bereicherung und fruchtbarer Zusammenarbeit bei der Förderung der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen in den lokalen Gemeinschaften. So schreibt der heilige Paulus: »Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes«“

Die Extraseite der katholischen Frauen zum Weltfriedenstag hier. Gemeinsame Gebetsstunde am 12. Januar 2018

katholischer Weltfriedenstag
By Symbol: Gerald Holtom; file: Crotalus horridus [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons.
Und auch das noch: Es gibt verschiedene Termine für einen Weltfriedenstag im Laufe des Jahres:

in der Bundesrepublik Deutschland den 1. September (seit 1966; auch „Antikriegstag“)

in der katholischen Kirche den 1. Januar (seit 1968, siehe hier)

den „Internationalen Tag des Friedens“ der Vereinten Nationen (UNO) am 21. September (seit 1981).

Hier die aktuellen twitter-Meldungen zum Weltfriedenstag:

Buchtipp zum katholischer Weltfriedenstag:

Entrüstet euch!: Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. Texte zum Frieden ..»Frieden schaffen ohne Waffen?« Heute löst dieser Slogan vielerorts Häme aus. Die ihn noch immer im Munde führen, werden der Naivität bezichtigt. Margot Käßmann und Konstantin Wecker lassen sich davon nicht beirren. Für sie ist Pazifismus keine oberflächliche Wohlfühlmentalität, sondern der einzige Weg, die Welt langfristig zu befrieden. 14,99, 208 Seiten vom März 2015.

.. auch zum Weltfrieden:

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