15. November: Writers-in-Prison-Day / Tag des inhaftierten Schriftstellers

gefängnis Schriftsteller
Foto: Denise / pixelio.de

… oder „Tag der inhaftierten und verfolgten Autoren“. Zentrale Deutscher Akteur ist das Pen: „Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im Internationalen PEN vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists.“ Mehr zum Pen hier.

Initiiert wurde das Writers-in-Prison-Committee bereits im Jahre 1960, das als Hilfsinstrumentarium zu der damals schon steigenden Anzahl von verfolgten und Repressionen ausgesetzten Schriftstellern und Journalisten arbeitet.

58 der insgesamt 140 PEN-Zentren wirken aktiv im Writers-in-Prison-Committee mit. Jedes dieser Zentren ernennt verfolgte Autoren zu Ehrenmitgliedern. Auf diplomatischen Kanälen oder in öffentlichen Kampagnen machen besondere Beauftragte (im deutschen PEN z.Zt. Vizepräsident Sascha Feuchert) auf deren Schicksal aufmerksam, um die Freilassung der Gefangenen zu erwirken. >>Quellen

Aktuelles zum Tagesthema bei twitter unter dem hashtag:

Handschrift ist oft die einfachste Möglichkeit im Gefängnis. Für das Schreiben mit der Handschrift gibt es einen eigenen Tag – bisher nur in den USA: 23. Januar: National Handwriting Day in den USA

 

Buchtipp:

  Schriftsteller werden: Der Klassiker über das Schreiben und die Entwicklung zum Schriftsteller  … „Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit. Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen.“ 10,- / gebr. ca. 6,- Euro.