28. November: Kein Welttag — aber in 2000 gab´s an diesem Tag im Pechtropfenxperiment den achten Pechtropfen.

Wohl des Längs­te aller Expe­ri­men­te: Am 28. Novem­ber 2000 fiel im Pech­trop­fen­ex­pe­ri­ment, das seit dem Jahr 1927 läuft, der ach­te Trop­fen. Im April 2014 dann der Neun­te, der jedoch sich nicht voll­stän­dig ablös­te. Das wars dann bisher.

Pechtropfenexperiment
By John Main­stone, Uni­ver­si­ty of Queens­land (John Main­stone) [GFDL or CC-BY-SA‑3.0], via Wiki­me­dia Com­mons. Die für die­ses Bild ver­lang­te GNU-Lizenz steht bei uns hier. 

Dies Expe­ri­ment dient der Beob­ach­tung des Tropf­ver­hal­tens von Pech, einem bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur super­zä­hen Stoff, der augen­schein­lich ein Fest­stoff ist. Dies Pech­trop­fen­ex­pe­ri­ment (Pitch Drop Expe­ri­ment) läuft schon seit Jahr­zehn­ten und wur­de inzwi­schen ins Guin­ness-Buch der Rekor­de als das „am längs­ten andau­ern­de Labor­ex­pe­ri­ment“ der Welt auf­ge­nom­men. “1927 begann Tho­mas Par­nell, Pro­fes­sor in Aus­tra­li­en, mit den Vor­be­rei­tun­gen. Er goss erwärm­tes Pech in einen unten ver­schlos­se­nen Trich­ter und ließ dem Stoff drei Jah­re Zeit, sich zu set­zen. 1930 wur­de der Trich­ter geöff­net und das Pech begann zu flie­ßen.” Mehr dazu hier bei wikipedia

Pech­trop­fen­ex­pe­ri­men. PS: VIDEO mit Daten­schutz: Erst mit Start des Vide­os wird eine Ver­bin­dung zu you­tube erstellt! 

“Der ers­te Trop­fen fiel im Jah­re 1938, wei­te­re folg­ten 1947, 1954, 1962, 1970, 1979, 1988 und 2000. Das Pech­top­fen­ex­pe­ri­ment fin­det nicht unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen statt. Ins­be­son­de­re Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen über die Jahr­zehn­te haben Ein­fluss auf die Trop­fen­fol­ge. Die Instal­la­ti­on einer Kli­ma­an­la­ge brach­te das Expe­ri­ment sogar nur noch wei­ter durch­ein­an­der, da es statt war­men Som­mern und kal­ten Win­tern nun war­me Win­ter und kal­te Som­mer gab. Dies hat­te zur Fol­ge, dass sich der Trop­fen von 2000 nicht im Som­mer, son­dern im Win­ter ablös­te. Er war außer­dem so groß, dass der Raum zwi­schen Trich­ter und Becher­glas nicht aus­reich­te, um abzu­trop­fen. Seit den 1990er Jah­ren wird das Expe­ri­ment per­ma­nent von einer Web­cam beob­ach­tet. Doch aus­ge­rech­net am 28. Novem­ber 2000, also an dem Tag, an dem der bis­lang letz­te Trop­fen fiel, ver­sag­te die Kame­ra ihren Dienst, sodass es bis heu­te kei­ne Film­auf­nah­me eines fal­len­den Trop­fens gibt. ” Quel­le

Alternative zum Pechtropfenexperiment:

Pechtropfenexperiment Alternative
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