18. Juni: weltweiter Kids Day im Amateurfunk – auch in Deutschland

Kids Day im Amateurfunk
By Andromeda321 at en.wikipedia (Yvette Cendes) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons. Die GNU-Lizens dazu steht hier.
Zweimal jährlich lädt der amerikanische Amateurfunkverband ARRL zum Kids Day im Amateurfunk ein um das Hobby Amateurfunk Jugendlichen näher zu bringen. Viele deutsche Gruppen derAmateurfunker machen da mit.
„Der Kids Day wurde geschaffen, damit Jugendliche Funkerfahrung gewinnen und Interesse entwickeln unter dem eigenen Rufzeichen aktiv zu werden. Und der Kids Day soll erfahrenen OM und YLs die Gelegenheit geben ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen zu teilen. Die Kids Days werden meist am 1. Sonntag im Januar und am 3. Samstag im Juni veranstaltet. 2017 finden die Kids Day im Amateurfunk am Samstag, den 7. Januar und am Sonntag, den 18. Juni, statt.“ Quelle & Praxistipps dazu beim DARC e.V. – Deutscher Amateur-Radio-Clubs.

Nach dem  Amateurfunkgesetz  ist Amateurfunk „… ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird…“ (§2)

In Deutschand nahmen im Jahr 2015 erstmals über 1000 Teilnehmer/innen an einer Amateurfunkprüfung teil – mit steigender Tendenz.  So schreibt auch derDARC: „Deutschlandweit ist das Interesse am Amateurfunk gestiegen Der DARC e.V. mit seinen bundesweit über 1000 Ortsverbänden bietet viele Kurse und Lehrgänge zum Erlangen einer Zulassung zum Amateurfunk an“ Quelle

Vor dem Hintergund der Möglichkeiten des Internets wie  z.B. Videoanrufe die jetzt auch beim Messangerdienst WhatsApp eingeführt werden, ist dies eigentlich erstaunlich.  Vieleicht ist es auch ein Erfolg des „Kids Day im Amateurfunk“,  sicher einer des beständigen Engagements vieler Ortsverbände des DARC. Aufgrund des Alters vieler Amateurfunker nimmt jedoch trotzdem die Zahl der insgesamt zugelassenen Lizensen jährlich ab, aktuell sind es etwa 67.000. Numerische Details (Stand 2015) hier.

Der Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. fördert die Schulstationen mit Amateurfunklizens mit einem Starterpaket für 900,- Euro. „Vor 15 Jahren gab es in Deutschland noch etwa 200 mehr oder weniger aktive Schulstationen.“ Es gibt auch einen Europatag der Schulstationen. Im jahr 2016 wurde bereits der 17. durchgeführt. Details dazu hier.

Historisches zur Funkbewegung in den Schulen hier: Das Red Ink Award (RIA). „Es war im Jahr 1974, als Joachim Oswald DL1TQ die Anregung zur Bildung einer “Interessengemeinschaft aller funkenden Pädagogen” aufgriff.“

Auf dem Bundeskongress für Amateurfunk und Telekommunikation an Schulen war das zentrale Thema: naturwissenschaftlich-technische Projekte zur Unterstützung des  MINT-Unterrichts an allgemein- und berufsbildenden Schulen …“ Mehr hier. Auch der Selbstbau derFunkanlagen wird z.B. über preisgünstige Bausätze gefördert.

Ein umfassender blog zum Thema Amateurfunk hauc hier beim:  Mehner.info

Details zum Amateurfunkzeugnis bei wikipedia. („Zum Senden im Rahmen des Amateurfunkdienstes benötigt man eine Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung sowie eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst mit gleichzeitiger Zuteilung eines personengebundenen Amateurfunkrufzeichens.“)

Buchtipps zum Kids Day im Amateurfunk

„…Dieser Lehrgang basiert auf dem Prüfungsfragenkatalog für das Amateurfunkzeugnis Klasse E der Bundesnetzagentur. … Aus der Erfahrung von praktischen Lehrgängen wurde die Reihenfolge des Unterrichts-stoffs so gewählt, dass schon bald zu Anfang einige interessante Kapitel aus der Funk-technik gebracht werden. Dennoch werden keinerlei Vorkenntnisse aus der Elektrotechnik vorausgesetzt sondern auf dem normalen Grundschulwissen aufgebaut“