Die Welt der Actionthriller bietet dir mit „Kandahar“ einen packenden Einblick in das Leben eines CIA-Agenten, der nichts zu verlieren hat. In diesem Film schlüpft Gerard Butler in die Rolle von Tom Harris und kämpft sich durch eine Kulisse voller Verrat, Gefahren und explosiver Missionen. Dich erwartet ein temporeiches Abenteuer, das nicht nur durch seine kompromisslose Spannung, sondern auch durch authentische Schauplätze ins Auge fällt.
Überblick und Inhalt des Films
In „Kandahar“ begleitest du Tom Harris, einen erfahrenen CIA-Agenten, der undercover im Iran operiert. Unter dem Deckmantel eines Technikers gelingt es ihm, eine geheime Nuklearanlage zu sabotieren – ein brisanter Auftrag voller Risiken. Doch kaum ist die Mission erfolgreich beendet, wird seine Identität aufgedeckt und sein Team kompromittiert. Toms Partner Oliver bezahlt den Einsatz mit seinem Leben, und für Tom beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen mächtige Gegner.
Gemeinsam mit seinem Übersetzer Mo muss er sich fortan durch Wüsten, Städte und zwielichtige Kriegsherren schlagen, immer verfolgt von iranischen und pakistanischen Spezialeinheiten. Die beiden geraten in immer prekärere Situationen, während Verrat und Gewalt ihre ständigen Begleiter sind. Das Ziel scheint zum Greifen nah: Nur wenn sie rechtzeitig Kandahar erreichen, haben sie eine Chance auf Rettung.
Der Film besticht besonders durch seine dichte Atmosphäre und die geschickt inszenierten Actionsequenzen. Mit einem Gespür für Tempo und Spannung nimmt Regisseur Ric Roman Waugh dich mit auf eine atemlose Flucht, bei der Loyalität, Mut und Überlebenswille auf die Probe gestellt werden. „Kandahar“ liefert klassisches Actionkino vor einer faszinierenden, ungewohnten Kulisse.
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Besetzung, Regie und Drehorte von Kandahar

Für die Regie konnte man Ric Roman Waugh gewinnen, der bereits mehrfach erfolgreich im Action-Genre gearbeitet hat. Seine Handschrift zeigt sich besonders in den präzise choreografierten Actionszenen und dem kontinuierlich hohen Spannungsniveau.
Ein besonderes Highlight stellen auch die Drehorte von „Kandahar“ dar. Gedreht wurde größtenteils in Saudi-Arabien, insbesondere in al-ʿUla und Dschidda. Damit ist der Film nicht nur eine atemlose Verfolgungsjagd, sondern auch visuell ein echtes Erlebnis, da die spektakulären Wüstenlandschaften eine ungewohnte und eindrucksvolle Kulisse für einen US-amerikanischen Actionthriller bieten. Die authentische Umgebung verleiht der Handlung zusätzliche Glaubwürdigkeit und sorgt für einen einzigartigen Look, der sich vom Mainstream abhebt.
| Rolle | Schauspieler/in | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Tom Harris (CIA-Agent) | Gerard Butler | Hauptfigur, auf gefährlicher Mission in Iran und Afghanistan |
| Oliver Alterman | Tom Rhys Harries | Toms Partner, wird im Einsatz getötet |
| Luna Cujai (Journalistin) | Nina Toussaint-White | Bekommt brisante Infos, wird festgenommen |
Zusammenfassung der Handlung von Kandahar
Tom Harris, ein erfahrener CIA-Agent, erhält den gefährlichen Auftrag, Malware in eine geheime iranische Nuklearforschungsanlage einzuschleusen. Dank seiner Tarnung als Techniker kann er die Mission erfolgreich ausführen, doch die Aktion bleibt nicht lange unentdeckt. Nach der Sabotage werden Tom und sein Team von feindlichen Kräften enttarnt – Toms Partner Oliver wird getötet, während Tom nur knapp die Flucht gelingt. Von nun an ist er mit seinem Übersetzer Mo auf der ständigen Flucht vor iranischen und pakistanischen Sicherheitsdiensten.
Auf ihrem Weg durch die Wüste begegnen sie immer wieder neuen Gefahren: Verrat, Gewalt und zwielichtige Allianzen prägen ihren Weg. Besonders brenzlig wird es, als ein mächtiger afghanischer Warlord und der Elite-Söldner Kahil Jagd auf Tom machen. Der Kreis schließt sich immer enger um die Flüchtenden, während sie hartnäckig versuchen, den rettenden Evakuierungspunkt in Kandahar zu erreichen.
Bei einem dramatischen Showdown setzt Tom alles daran, seinen Verfolgern zu entkommen – das Leben von ihm und Mo hängt am seidenen Faden. Trotz vieler Rückschläge und Verluste beweist Tom Mut und Entschlossenheit. Am Ende entscheidet ein riskanter Plan, ob sie überhaupt überleben können. Die Erlebnisse hinterlassen Spuren bei allen Beteiligten und stellen die Frage nach Loyalität und Opferbereitschaft in den Mittelpunkt.
Die Rolle von Kahil und das Vorgehen der CIA
Kahil ist einer der gefährlichsten Gegenspieler im Film und agiert als gnadenloser Söldner, der keinen Moment zögert, um seine Ziele zu verfolgen. Sein Hauptauftrag besteht darin, Tom Harris aufzuspüren und an die iranischen Behörden auszuliefern. Dabei geht Kahil mit äußerster Präzision und eiskaltem Kalkül vor, wobei er weder Kosten noch menschliche Verluste scheut. Durch seine Verbindungen zu verschiedenen Gruppen – darunter Taliban-Kämpfer und lokale Warlords – gelingt es ihm immer wieder, den Protagonisten der Geschichte dicht auf den Fersen zu bleiben.
Parallel dazu steht das Vorgehen der CIA selbst stark im Fokus des Films. Die Organisation bedient sich verdeckter Operationen, Tarnidentitäten und Technologie, um in einem gefährlichen geopolitischen Umfeld Einfluss zu nehmen. Gerade nachdem die Identität von Tom Harris enttarnt wird, spiegelt sich die Anpassungsfähigkeit und Improvisationskunst der CIA wider: Entscheidungen werden innerhalb von Sekunden getroffen, Fluchtwege neu geplant und Extraktionen koordiniert.
Im weiteren Verlauf zeigt sich, wie risikoreich und zweischneidig solche Geheimoperationen sind. Während die CIA alles daran setzt, ihren Agenten zu schützen, verschärft sie zugleich die Bedrohungslage durch ihre Eingriffe. Die Konfrontation zwischen Tom und Kahil entwickelt sich so zu einem faszinierenden Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Loyalität und Verrat untrennbar miteinander verbunden sind.
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Bewertung und Kritik zum Actionthriller Kandahar

Gerard Butler liefert als Tom Harris eine gewohnt überzeugende Performance. Zwar bleibt seine Charakterentwicklung etwas berechenbar, doch das Zusammenspiel mit dem Übersetzer Mo sorgt immer wieder für emotionale Momente und Sympathiepunkte. Besonders auffällig sind die dynamisch geschnittenen Actionszenen, bei denen Regisseur Ric Roman Waugh viel Wert auf handgemachte Effekte legt – CGI wird hier ganz bewusst zurückhaltend eingesetzt, was den Film realistischer wirken lässt.
Allerdings kratzt der Film inhaltlich oft nur an der Oberfläche: Politische und moralische Fragen werden angerissen, aber selten vertieft. So bleibt „Kandahar“ vor allem ein rasanter, gut gemachter Actionthriller, der weniger durch Tiefgang und mehr durch Tempo und Spannung überzeugt. Für Fans des Genres bietet er aber reichlich Nervenkitzel und einige spektakuläre Highlights, die lange im Gedächtnis bleiben.