aufgrund der sicheren und politisch stabilen Verhältnisse, andere nennen es schlichtweg
ein Paradies. Das ist Costa Rica mit seinen atemberaubenden Stränden und der Naturvielfalt
auch definitiv. Dort gibt es viel zu entdecken – für Surfer, Sonnenanbeter, Naturfans
und alle anderen, die einfach Erholung pur suchen.
Eher Pazifik- oder doch eher Karibikküste?
Aufgrund der Lage Costa Ricas finden Urlauber dort beides vor. Die Pazifikküste ist
deutlich touristischer und zudem bekannt für ihre zahlreichen Surfspots. Als
Tourismus-Hotspot punktet die Pazifikküste zudem mit ihrer vielfältigen Gastronomie
und guten Infrastruktur.
Die Karibikküste hingegen ist deutlich naturbelassener und ruhiger. Tourismus gibt es
dort zwar auch, aber nicht mit einer vergleichbar hohen Dichte und Intensität wie an
der Pazifikküste. Die Karibikküste ist eher tropisch und kulturell stark karibisch
geprägt, die Gewässer sind hingegen vermehrt ruhig. Für Surfer ist die Karibikküste
daher weniger interessant, umso mehr ist sie es aber für alle, die einmal eine andere
Seite von Costa Rica erkunden möchten.
Tolle Strände gibt es in Costa Rica reichlich. Kein Wunder, immerhin wurde es jüngst
zum viertglücklichsten Land der Welt gekürt. Politisch gilt Costa Rica als stabil und das Sicherheitsniveau ähnelt dem von
mitteleuropäischen Staaten, auch wenn es jüngst diplomatisch zwischen Kuba und Costa Rica etwas kriselte. Urlauber soll das aber nicht stören.
Playa Tamarindo & Playa Santa Teresa sind echte Highlights
Tamarindo liegt in der Provinz Guanacaste am Nordpazifik und hat langgezogene Sandstrände
sowie konstante Wellen. Deshalb ist Tamarindo sowohl unter Sonnenanbetern als auch
Surfern beliebt. Alle, die bisher noch gar nicht oder nur selten auf dem Surfbrett
standen, kommen da ebenso auf ihre Kosten. Das Wasser gilt mit seinem konstanten
Wellengang als ideal für Anfänger. Restaurants und Bars gibt es dort ebenfalls
reichlich, für Verpflegung ist also definitiv gesorgt.
Am Playa Santa Teresa, der auf der Nicoya-Halbinsel liegt, geht es indes besonders
entspannt und ruhig zu. Zumindest an Land, denn der Wellengang ist dort deutlich
stärker, weshalb Santa Teresa für alle, die das Surfen erst noch lernen wollen, nicht
geeignet ist. Die Strände sind weitläufig, malerisch schön und die Umgebung ist generell
sehr naturbelassen.
Manuel Antonia und Playa Conchal haben ihre ganz eigenen Vorteile
Bei einer bevorstehendenReise nach Costa Rica sollten beide definitiv auf der To-do-Liste stehen. In Manuel Antonia finden nämlich
Strand und Nationalpark zusammen. Das Wasser ist unglaublich klar, der Sandstrand sehr
fein. Das auch deshalb, weil die Region komplett vom Regenwald umgeben ist. Wer etwas
mehr Zeit dort verbringt, wird vielleicht sogar den einen oder anderen tierischen Bewohner
des Regenwaldes entdecken – vor allem Affen und Faultiere lassen sich da gut beobachten.
Playa Conchal befindet sich ebenfalls an der Pazifikküste, hat aber keinen klassischen
Sandstrand. Stattdessen sind es dort zermahlene Muscheln, die für einen sehr feinen
Untergrund sorgen. Deshalb wirkt Playa Conchal auf den ersten Blick auch sehr hell,
fast schon blendend. Das Wasser ist sehr klar und alle, die gern schnorcheln, kommen
dort voll auf ihre Kosten.
Das saubere Wasser und die feinen Strände sind kein Zufall: Costa Rica legt seit jeher
viel Wert auf nachhaltigen Tourismus, viele der Strand-Hotspots befinden sich in oder
in unmittelbarer Nähe zu Nationalparks. Meeresschildkröten sind dort übrigens geschützt
– das ist beim Schnorcheln zu beachten.
Puerto Viejo für authentisches karibisches Flair
Wie schon eingangs erwähnt, gibt es in Costa Rica nicht nur die Pazifik-, sondern auch
noch die Karibikküste. Puerto Viejo befindet sich genau dort und besticht mit vielen
kulturellen Einflüssen aus der Karibik. Farbenfroh, bunt und lebenslustig geht es dort
zu, aber auch entspannt und gelassen. Wer alleine reist, wird dort mit großer
Wahrscheinlichkeit schnell neue Kontakte knüpfen.
Strände in der Umgebung sind beispielsweise der Playa Punta Uva oder der Playa Cocles.
Fazit: Costa Rica bietet für jeden Strandtyp das Richtige
Um Costa Rica wirklich zu entdecken und zu genießen, sollte man schon zwei Wochen oder
mehr einplanen – auch damit sich die Flugzeit von Deutschland aus überhaupt lohnt.
Surfer oder solche, die es erst noch werden möchten, haben dort reichlich Auswahl.
Es gibt Strände für Anfänger wie Tamarindo, genauso aber für Fortgeschrittene wie
Santa Teresa. Die Naturvielfalt und viele lokale Events sorgen abseits vom Strand für
ausreichend Abwechslung.