Der Film „Der Teufel trägt Prada“ nimmt dich mit in die glitzernde, aber auch gnadenlose Welt der Modeindustrie. Im Mittelpunkt steht die ehrgeizige Journalistin Andy Sachs, deren Leben eine dramatische Wendung erfährt, als sie den Job als Assistentin der legendären Chefredakteurin Miranda Priestly annimmt. In einer Umgebung, in der Stil und Status alles bedeuten, entdeckt Andy nicht nur neue Seiten an sich, sondern wird auch auf die Probe gestellt, wie viel sie für ihren beruflichen Erfolg tatsächlich zu opfern bereit ist. Der Film verbindet unterhaltsame Einblicke ins Fashion-Business mit spannenden Charakterentwicklungen – und zeigt eindrucksvoll, dass Träume manchmal ihren Preis haben.
Zusammenfassung der Handlung
Andrea „Andy“ Sachs, eine junge und ambitionierte Journalistin, wagt den Sprung in die New Yorker Modewelt. Sie erhält die begehrte Position als Assistentin der berühmten Miranda Priestly beim Modemagazin Runway – ein Job, um den sie viele beneiden, der aber auch enorme Herausforderungen mit sich bringt. Schnell merkt Andy, dass es dabei nicht nur darum geht, Kaffee zu holen oder Termine zu koordinieren: Ihre Chefin verlangt scheinbar Unmögliches, hat höchste Erwartungen und wenig Geduld für Fehler.
Trotz ihrer fehlenden Erfahrung in Sachen Mode beweist Andy Durchhaltevermögen. Mit Unterstützung des freundlichen Kollegen Nigel schafft sie es, ihr äußeres Erscheinungsbild anzupassen und neue Kompetenzen zu entwickeln. Doch während Andy in ihrer neuen Welt immer erfolgreicher wird, entfernt sie sich zunehmend von ihrem früheren Leben und ihren Freunden.
Dieser schleichende Wandel führt schließlich dazu, dass Andy erkennt, wie sehr sich ihre Werte verschoben haben. Am Ende steht sie vor einer schweren Entscheidung: Will sie ihr altes Ich aufgeben, um Karriere zu machen – oder lieber selbstbestimmt einen neuen Weg einschlagen? Der Film zeigt eindrucksvoll, wie schwierig es ist, sich zwischen persönlichen Zielen und moralischer Integrität zu entscheiden.
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Besetzung, Regie und Drehorte

Der Film basiert auf dem Roman von Lauren Weisberger und vereint unter der Produktion von Wendy Finerman ein erfahrenes Team vor und hinter der Kamera. Das Drehbuch stammt von Aline Brosh McKenna und die markanten Kostüme wurden von Patricia Field gestaltet – Details, die der Modewelt zusätzliche Authentizität verleihen.
Gedreht wurde „Der Teufel trägt Prada“ überwiegend in New York City, wobei die Straßenszenen im glamourösen Manhattan das pulsierende Leben der Modemetropole gekonnt einfangen. Einzelne Szenen spielen zudem in Paris, was dem Film einen internationalen Touch verleiht. Die imposanten Kulissen modebewusster Großstädte reflektieren das schnelle Tempo und die Exklusivität der Branche, die Andy immer mehr vereinnahmt.
| Rolle | Schauspieler/in | Beschreibung |
|---|---|---|
| Andrea „Andy“ Sachs | Anne Hathaway | Junge Journalistin, Assistentin von Miranda Priestly |
| Miranda Priestly | Meryl Streep | Strenge Chefredakteurin des Runway-Magazins |
| Emily Charlton | Emily Blunt | Andys Kollegin und erste Assistentin bei Runway |
| Nigel | Stanley Tucci | Kreativer Leiter bei Runway, unterstützt Andy |
| Nate | Adrian Grenier | Andys Freund, leidet unter ihrem Jobstress |
Ablauf und Geschichte des Films Der Teufel trägt Prada
Der Ablauf des Films „Der Teufel trägt Prada“ startet mit Andy Sachs, die voller Ehrgeiz und Idealismus beim renommierten Modemagazin Runway anheuert. Bereits zu Beginn wird klar: Andys neue Welt ist geprägt von äußerster Disziplin und Perfektion. Die Chefredakteurin Miranda Priestly stellt sie sofort auf die Probe und fordert Unmögliches – sei es das Aufspüren eines exklusiven Manuskripts für ihre Zwillingstöchter oder die Organisation spontaner Reisen nach Paris.
Während Andy versucht, sich im kompetitiven Umfeld durchzusetzen, erlebt sie einen tiefgreifenden Wandel. Mit Unterstützung von Nigel verändert sie nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Einstellung zur Modewelt. Dieser Erfolg bleibt jedoch nicht ohne Folgen für ihr Privatleben: Ihre Beziehung zu Nate und der Kontakt zu Freunden leiden zunehmend unter ihrem beruflichen Einsatz.
Ein entscheidender Wendepunkt tritt ein, als Andy ausgerechnet zur Pariser Modewoche eingeladen wird – eine Ehre, die eigentlich ihrer Kollegin Emily versprochen war. In Paris erkennt Andy schließlich, wie sehr sie sich selbst verloren hat. Nach einem offenen Gespräch mit Miranda trifft sie die mutige Entscheidung, ihren eigenen Weg außerhalb der Modebranche zu gehen. Am Ende steht Andys Selbstfindung: Sie verlässt Runway und besinnt sich darauf, was für sie wirklich zählt.
Andys Aufstieg und Wendepunkt
Andys Werdegang bei Runway ist von spannenden Entwicklungen und entscheidenden Momenten geprägt. Zunächst ist sie vor allem darum bemüht, die strengen Anforderungen ihrer Chefin Miranda Priestly zu erfüllen. Mit viel Fleiß, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen gelingt es Andy, sich im Modekosmos Respekt zu verschaffen und eigene Stärken zu entdecken. Sie legt ihr unauffälliges Äußeres ab, lässt sich von Nigel beraten und entwickelt nach und nach ihren eigenen Stil – in der Redaktion wird sie dadurch ernst genommen und sogar bewundert.
Doch je höher Andy beruflich steigt, desto größer werden die Konflikte mit ihrem Freund Nate und dem alten Freundeskreis. Ihr Privatleben leidet zunehmend unter der neuen Arbeitswelt, die oftmals wenig Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse nimmt. Spätestens mit der Reise nach Paris, wo Andy nicht nur beruflich brilliert, sondern auch erkennt, welche moralischen Kompromisse sie eingehen musste, spitzt sich ihre Lage zu.
Der wahre Wendepunkt zeigt sich, als Andy begreift, dass sie Gefahr läuft, dieselben Fehler wie Miranda zu wiederholen. Sie entscheidet sich schließlich gegen den glamourösen Karriereweg und für ein selbstbestimmteres Leben – eine mutige Entscheidung, die Andys innere Entwicklung am deutlichsten widerspiegelt.
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Bewertung und Kritiken zu Der Teufel trägt Prada

Kritiker lobten vor allem die authentische Darstellung der Modebranche, wobei die Kompromissbereitschaft und die Feinheiten sozialer Beziehungen gekonnt eingefangen werden. Dabei bietet der Film mehr als nur glamouröse Kulissen; er stellt Fragen nach persönlichen Werten, Ehrgeiz und Loyalität. Viele sehen in dem Werk eine unterhaltsame, aber auch kritische Auseinandersetzung mit modernen Karrieren und weiblicher Selbstbestimmung.
Zwar findet sich vereinzelt Kritik am vorhersehbaren Handlungsverlauf oder an der etwas konventionellen Dramaturgie, doch punktet der Film dank schneller Dialoge und pointiertem Witz. Besonders für Modefans und stilbewusste Zuschauer ist „Der Teufel trägt Prada“ längst zu einem Klassiker geworden, der zum Nachdenken ebenso wie zum Schmunzeln einlädt.
Nützliche Links: Der Grinch