3. März: World Wildlife Day / Weltwildnistag / Welttag Artenschutz / Tag des Artenschutzes /Artenschutztag

Foto: pixabay – Pexels

Im Original ist es der World Wildlive Day, so 2013 von der UN zum Tag des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) erklärt. „Der Weltwildnistag wird 2019 unter dem Motto „Leben unter Wasser: für Mensch und Erde“ gefeiert. .. Der Ozean enthält fast 200.000 identifizierte Arten, aber die tatsächlichen Zahlen können in die Millionen gehen. 

Weltweit wird der Marktwert der Meeres- und Küstenressourcen und -industrien auf 3 Billionen US-Dollar pro Jahr geschätzt, was etwa 5% des globalen BIP entspricht. Über drei Milliarden Menschen sind für ihren Lebensunterhalt auf die biologische Vielfalt der Meere und Küstengebiete angewiesen.“ Quelle und zentrale UN zum Tag , Übersetzt mit www.DeepL.com/

Der Artenschutztag wurde (nach  deutscher Lesart) 1973 im Rahmen des Washingtoner Arten­schutz­übereinkommens CITES eingeführt. Das Abkommen – eines der bedeutendsten inter­nationalen Naturschutz­abkommen – soll den durch Handels interessen bedrohten Bestand wildlebender Tiere und Pflanzen schützen und benannte den Artenschutztag. Es wurde 1973 in Washington ausgehandelt und trat 1975 in Kraft.  Die Bundesrepublik Deutschland trat dem Abkommen 1976 bei. Originaltexte des Abkommens in englisch: >>http://www.cites.org/eng/disc/text.php

Von den internationalen Akteuren wird der 3. März etwas anders verortet: Am 20. Dezember 2013, auf ihrer 68. Tagung, verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) am 3. März, dem Tag der Unterzeichnung des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES), den Welt-Tierschutztag der Vereinten Nationen. …“ (Quelle in engl., Übersetzung google)

Eine aktuell fehlende Deutsche  Präsenz an diesem internationalen Tag zeigt auch ein Blick auf die Aktionskarte 2019: Kein event wird gelistet. Schwerpunkte bilden aktuell Costa Rica, Südindien, Pakistan, ..

Aber: Allein in Deutschland gelten rund 7.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen als gefährdet, z.B. im Saarland: Europäischer Nerz auf der Roten Liste . Einen Einstieg bietet das WWF-LEXIKON BEDROHTERTIER- UND PFLANZENARTEN zum nachschlagen: http://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/

Die Öko-Landwirte haben sich zum Tag geäußert: „„Artenvielfalt ist das Immunsystem unseres Planeten. Vielfalt macht Anbausysteme widerstandsfähiger und ertragreicher. Ökolandbau tut der Artenvielfalt gut.* Bio-Unternehmen tun mehr für Bienen, Braunkehlchen und Feldhase. Statt Glyphosat oder Neonicotinoide einzusetzen, entstehen auf gesunden Öko-Äckern Rückzugsgebiete für Wildtiere. Eigene Bio-Initiativen zum Artenschutz beleben die Biodiversität. Es sind vor allem Bio-Höfe, die alte Kultursorten und Nutztierrassen erhalten.“ Quelle

Und der Verband der Forstbetrieb meint: „Artenschutz darf aber nicht als bloßes Spendenvehikel oder hohle Floskel verkommen. Diese Mammutaufgabe ist über einen „Ablasshandel“ nicht zu bewältigen, sondern liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.“  Quelle

Ausführlichere Fachtexte an vielen Stelle. Z.B.: „Alt- und Totholz: ein Zeichen moderner, nachhaltiger Waldwirtschaft“ >>http://www.waldwissen.net/ ..oder auf der wikipedia-Seite zum Artenschutz: http://de.wikipedia.org/..

Aktuelle twitter-Meldungen zum Artenschutz:

Die Roten Listen stellen die bedrohten Arten vor. Es gibt viele verschiedene Ausgaben, Beispiele:

Artenschutztag* Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands 1: Wirbeltiere (40,- / gebr. 36,-)
* Bd 2: Meeresorganismen (40,- / gebr. 12,-)
* Band 3: Wirbellose Tiere (50,-)
* Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands – Band 6: Pilze (Teil 2) – Flechten und Myxomyzeten (aktuell nicht erhältlich)

Die Roten Listen sind insgesamt ein sehr aufwendiges Forschungsgebiet; es gibt z.B. länderspezifische Listen die aussagen wieviele Prozent der bei uns heimischen Tiere und Pflanzen bedroht oder bereits ausgestroben sind. Für Deutschland werden 28% angegeben (was irgendwie erschreckend viel ist). Die Unterschiede in den Ländern sind dabei sehr gross, es „reicht von 3 % in Albanien und Griechenland bis zu 77 % in der Slowakei“.  wikipedia Seite Rote Listen

Ein Artikel zu den Roten Listen liefert u.a. der SPIEGEL hier: Immergrüne Gewächse auf der Roten Liste .

Buchtipp zum Welttag Artenschutz:

Artenschuutz und Baumpflege Das Buch befasst sich speziell mit dem Artenschutz und der Baumpflege – einem potenziellen Konfliktfeld. Erstmals werden von einem Autorenteam aus verschiedenen Disziplinen für alle Beteiligten Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. 144 Seiten aus 2014; 14,80 >/ 13,60 Euro.

 

Schutz der Natur ist ein beliebtes Thema von Welttagen, z.B. hier:

17. Juli: World Nature Day / Weltnaturtag – eine bisher kaum spürbare Initiative

14. März: International Day of Action for Rivers and against Dams – Weltstaudammtag

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