23. September 2021, 3:04 Uhr: Wie ein Welttag — denn es ist weltweit Tagundnachtgleiche / Äquinoktium

Video-Quel­le: pixabay — NickiAnimations

Tag­und­nacht­glei­che bzw. Äqui­nok­ti­um wer­den die bei­den Tage im Jahr genannt, an denen der lich­te Tag und die Nacht gleich lan­ge dau­ern. “Die Son­ne über­quert zur Tag­und­nacht­glei­che den Him­mels­äqua­tor, steht also an die­sem Tag … um den Zeit­punkt des Äqui­nok­ti­ums senk­recht über dem Erd­äqua­tor. Tag und Nacht sind dann über­all auf der Erde unge­fähr gleich lang,”

“Die Defi­ni­ti­on ist also unab­hän­gig vom Stand­ort eines rea­len Beob­ach­ters; die Äqui­nok­ti­en tre­ten welt­weit zum sel­ben Zeit­punkt ein, der aber in ver­schie­de­nen Zeit­zo­nen ver­schie­de­nen Uhr­zei­ten ent­spricht.“wiki­pe­dia.

In 2021 ist es am 23. Sep­tem­ber um 3:04 Uhr soweit dass der Mit­tel­punkt der Son­nen­schei­be den Him­mels­äqua­tor durch­quert. Das ist welt­q­weit zur glei­chen (wirk­li­chen) Zeit so. Aber der Zeit­punkt ändert sich von Jahr zu Jahr: “Weil die durch­schnitt­li­che Dau­er eines Umlaufs der Erde um die Son­ne bezo­gen auf den Früh­lings­punkt (tro­pi­sches Jahr) mit etwa 365,2422 Tagen knapp sechs Stun­den län­ger ist als die Dau­er des kalen­da­ri­schen Gemein­jah­res mit genau 365 Tagen, ver­schiebt sich das kalen­da­risch ange­ge­be­ne Datum der Äqui­nok­ti­en von einem Gemein­jahr zum nächs­ten auf eine um etwa sechs Stun­den spä­te­re Uhr­zeit. Mit der Ein­fü­gung des 29. Febru­ars in einem Schalt­jahr ergibt sich eine im Ver­gleich zum Vor­jahr um etwa 18 Stun­den frü­he­re Uhr­zeit für den Äqui­nok­ti­al­zeit­punkt.” wiki­pe­dia.

Tagundnachtgleiche

Das Äqui­nok­ti­um ist der Moment, wenn die Son­ne bei ihrer schein­ba­ren Jah­res­be­we­gung auf der Eklip­tik den Him­mels­äqua­tor über­schrei­tet. Die Schnitt­punk­te von Eklip­tik und Äqua­tor wer­den Früh­lings- und Herbst- bzw. Wid­der- und Waa­ge­punkt genannt.

Tagundnachtgleiche

Foto: von S.fonsi [CC BY-SA 3.0 oder GFDL], via Wiki­me­dia Commons

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