15. November: Writers-in-Prison-Day / Tag des inhaftierten Schriftstellers

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Der Tag des inhaftierten Schriftstellers oder auch „Tag der inhaftierten und verfolgten Autoren“ wird vom Writers-in-Prison-Committee gestaltet. Von dort wird jährlich eine Broschüre vorgelegt, die die aktuellen Fälle dokumentiert. Hier die Liste für 2017 im download;  Über 200 Angriffe auf „Schreiber“, dokumentiert auf 136 Seiten). Doch der Tag selbst wird scheinbar nicht mehr so stark beworben wie in den vergangenen Jahren; jedenfalls sind viele Seiten dazu wenig aktuell.  Die zentrale deutsche PEN-Seite zum Tag des inhaftierten Schriftstellers hier.

Akteur zum Tag war und ist das PEN ( Abkürzung für die Wörter Poets, Essayists, Novelists.“ ; oder auch englisch für „Schreibfeder“).  Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im Internationalen PEN vereint sind.

Die aktuellste Seite des PEN zum Tagesthema hier: http://www.pen-deutschland.de/de/themen/writers-in-prison/

Initiiert wurde das Writers-in-Prison-Committee bereits im Jahre 1960, das als Hilfsinstrumentarium zu der damals schon steigenden Anzahl von verfolgten und Repressionen ausgesetzten Schriftstellern und Journalisten arbeitet.

58 der insgesamt 140 PEN-Zentren wirken aktiv im Writers-in-Prison-Committee mit. Jedes dieser Zentren ernennt verfolgte Autoren zu Ehrenmitgliedern. Auf diplomatischen Kanälen oder in öffentlichen Kampagnen machen besondere Beauftragte (im deutschen PEN z.Zt. Vizepräsident Sascha Feuchert) auf deren Schicksal aufmerksam, um die Freilassung der Gefangenen zu erwirken. >>Quellen

Aktuelles zum Tag des inhaftierten Schriftstellers bei twitter unter dem hashtag:

Handschrift ist oft die einfachste Möglichkeit im Gefängnis. Für das Schreiben mit der Handschrift gibt es einen eigenen Tag – bisher nur in den USA: 23. Januar: National Handwriting Day in den USA

Buchtipp zum Tag des inhaftierten Schriftstellers:

  Schriftsteller werden: Der Klassiker über das Schreiben und die Entwicklung zum Schriftsteller  … „Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit. Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen.“ 10,- / gebr. ca. 6,- Euro.


Sowohl „Freiheitsberaubung“ als auch „Schreiben“  wird an mehreren Welttagen thematisiert, z.B.:

20. Oktober 2018: Walk for Freedom – weltweiter Tag gegen Sklaverei

18. Oktober: Anti-Slavery Day / Europäischer Tag gegen Menschenhandel

2. November: Internationaler Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten/ #IDEI

3. Mai: Welttag der Pressefreiheit – World Press Freedom Day