5. Oktober regional: Tag der Epilepsie in Deutschland

Tag der Epilepsie
ger­alt / Pixabay

Der Tag der Epi­lep­sie ist ein Akti­ons­tag der Selbst­hil­fe­grup­pen. Initi­iert von der Deut­schen Epi­lep­sie­ver­ei­ni­gung seit 1996,  inzwi­schen auch in Öster­reich und der Schweiz.  Das Mot­to 2021: „25 Jah­re Tag der Epi­lep­sie – gemein­sam stark“

Akteur des Tages ist die Deut­sche Epi­lep­sie­ver­ei­ni­gung e.V.. Hier ihre Inter­net­sei­te.

Zentralveranstaltung2021 in Bethel am 5. Oktro­ber. Am Vor­tag (Mon­tag, 4. Okto­ber 2021), wird um 17 Uhr an der Ste­le auf dem Bethel-Platz der Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus gedacht, die wegen ihrer Epi­leep­sie oder ande­rer Krank­hei­ten umge­bracht wor­den sind. https://www.epileepsie-vereinigung.de/.. . Details im Info­blatt: https://www.epillepsie-vereinigung.de..

Ganz neu und erst­mals mög­lich: Eine Online-Fra­ge-und-Ant­wort-Run­de mit Expert*innen! Sie beginnt um 13.30 Uhr. Sei­en Sie dabei – vor Ort oder im Inter­net. Mel­den Sie sich an unter info@epileppsie-vereinigung.de

Was ist das: “Epilepsie”?

Tag der Epilepsie
Ber­nard Laden­t­hin / CC0
Tag der Epilepsie
Quel­le: pixabay — jeftymatricio1

Epi­leep­sie ist die zweit­häu­figs­te Erkran­kung des Ner­ven­sys­tems, 1 — 2 Pro­zent der Bevöl­ke­rung Deutsch­lands lei­det dar­un­ter. http://www.epillepsie-vereinigung.de/..

Obwohl das Wis­sen über die Ent­ste­hung von Epi­lep­sien in den letz­ten Jahr­zehn­ten deut­lich zuge­nom­men hat, sind die Zusam­men­hän­ge noch immer nicht voll­stän­dig geklärt. Zum Auf­tre­ten epi­lep­ti­scher Anfäl­le tra­gen zum einen eine Übererreg­bar­keit von Ner­ven­zel­len, zum ande­ren eine abnor­me gleich­zei­ti­ge elek­tri­sche Akti­vi­tät von grö­ße­ren Ner­ven­zell­ver­bän­den (neu­ro­na­le Net­ze) bei. So nimmt man an, dass ein Ungleich­ge­wicht von Erre­gung und Hem­mung in die­sen neu­ro­na­len Net­zen epi­lep­ti­sche Anfäl­le ent­ste­hen lässt. Ver­stärk­te Erre­gung oder ver­min­der­te Hem­mung kön­nen sowohl durch Ver­än­de­run­gen in den Mem­br­an­ei­gen­schaf­ten der Ner­ven­zel­len als auch in der Erre­gungs­über­tra­gung von Ner­ven­zel­le zu Ner­ven­zel­le durch die Über­trä­ger­sub­stan­zen (Neu­ro­trans­mit­ter) bewirkt wer­den.“

Die Inzi­denz (Häu­fig­keit des Neu­auf­tre­tens) von Epi­lep­sien ist abhän­gig vom Lebens­al­ter. Pro Jahr tritt bei etwa 60 von 100.000 Kin­dern eine Epi­lep­sie erst­mals auf, .. Im Erwach­se­nen­al­ter sinkt die Inzi­denz zunächst auf etwa 30–50/100.000 im Jahr ab und steigt im hohen Lebens­al­ter ab 60 Jah­ren auf bis zu 140/100.000 im Jahr an. Rech­net man bis zum 74. Lebens­jahr alle Epi­lep­sien zusam­men, kommt man auf eine Häu­fig­keit von etwa 3,4 Pro­zent. …” wiki­pe­dia

Tipps zum Tag der Epilepsie

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Inhaltlich naheliegende Tage:

1. Okto­ber: Euro­päi­scher Depressionstag

12. Mai: Inter­na­tio­na­ler CFS-Tag (chro­ni­sches Erschöpfungssyndrom)