4. Dezember regional: Tag der Barbarazweige in Deutschland

Tag der Barbarazweige
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Barbarazweige sind Zweige von Obstbäumen die nach einem alten Brauch am 4. Dezember (dem Barbaratag der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche) geschnitten und in der Wohnung aufgestellt werden damit sie Weihnachten erblühen.

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und zum Weihnachtsfest die Wohnung schmücken.“ wikipedia

Die Legende der Barbarazweige

„Doch warum werden die Zweige nun am Geburtstag der Heiligen Barbara geschnitten? Die Legende besagt Folgendes: Als man die wegen ihres christlichen Glaubens zum Tode verurteilte Barbara in den Kerker zerrte, verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid. Sie stellte ihn ins Wasser und am Tag ihrer Hinrichtung blühte er auf. Nüchtern betrachtet hat der Schnitt am 4. Dezember einfach nur praktische Gründe: Die Knospen haben in den drei Wochen bis Weihnachten mit warmen Umgebungstemperaturen genau den „Anlauf“, die sie sonst im Frühjahr zur Blütenbildung benötigen.“ Quelle

“ Kirschzweige sind im Grunde Abfallprodukte.

Sobald die Kirschbäume geschnitten werden, fallen sie automatisch an und werden später, wenn sie getrocknet und gebündelt sind, verheizt. Das heißt aber auch: Nur Kirschzweige, die der Fachmann geschnitten hat, sind umsonst zu haben. Sie liegen in den Kirschgärten unter den Bäumen und kein Obstbauer hat in der Regel etwas dagegen, wenn man sich dort bedient und einen Handstrauß mitnimmt.

Barbarazweige schneiden

in fremden Kirschgärten ist verboten! .. Das ist ein absolutes NoGo, Diebstahl und eine Respektlosigkeit noch dazu. Denn der Laie weiß weder, welche Zweige genau aktuell geschnitten werden müssen, noch  hat er in der Regel das richtige Werkzeug dabei… “ Quelle

Tipps zum Tag der Barbarazweige