22. Dezember regional: Forefathers Day in den USA und auf den Marshallinseln — über 60 Jahre unter deutschem Einfluss — der Unabhängigkeitstag.

Forefathers Day
Gra­fik von pixabay 

In Plymouth, Massachusetts, USA 

wird am 22. Dezem­ber der Foref­a­thers Day  gefei­ert. Er erin­nert an den 22. Dezem­ber im Jah­re 1621, als aus Ply­mouth, Eng­land ihren ers­ten Fuß aufs Land der heu­ti­gen USA leg­ten und dort die zwei­te Kolo­nie grün­de­ten. “On account of a mista­ke in reck­o­ning the chan­ge from Old Style to New Style, it has gene­ral­ly been cele­bra­ted on the 22d.” (Quel­le) .  Hier aber bei der offi­zi­el­len “Pil­grim John How­land Socie­ty” wird der Tag auf den 21. Dezem­ber datiert.  … Der Tag wur­de spä­ter häu­fig als die eigent­li­che Grün­dung der USA betrach­tet. Hier die wiki­pe­dia-Sei­te zum Foref­a­thers Day.

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An address befo­re the New Eng­land socie­ty of the city of New York, on foref­a­thers’ day, Decem­ber 22, 1838 (Eng­lisch) Taschen­buch – 8. August 2015. 54 Sei­ten, 8,95 EUR. https://amzn.to/2RQ7hVG 🛒 (Blick ins Buch möglich)


Die Marshallinseln

(ein Insel­staat im mitt­le­ren Ozea­ni­en mit über 1000 Inseln und über 50.000 Bewohner/innen) fei­ern am 22. Dezem­ber ihren Unab­hän­gig­keits­tag. Hin­ter­gund: “Nach dem zwei­ten Welt­krieg ver­lang­ten die USA von der neu geschaf­fe­nen UNO, ihnen die Mar­shall­in­seln zu über­ge­ben als Teil des Treu­hand­ge­bie­tes der Ver­ein­ten Natio­nen. Zum einen woll­ten die US-Mili­tärs dort dau­er­haf­te Stütz­punk­te behal­ten und zum ande­ren abge­le­ge­ne Inseln für Atom­bom­ben-Tests nut­zen. …

Nach Umsied­lung der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung wur­den von 1946 bis 1958 zahl­rei­che Atom- und Was­ser­stoff­bom­ben­tests auf dem Biki­ni-Atoll und auf Eni­we­tok durch­ge­führt, die schwe­re Schä­den an den Inseln selbst und deren Flo­ra und Fau­na anrich­te­ten. Ver­geb­lich ver­su­chen die ehe­ma­li­gen Bewoh­ner bis heu­te, auf ihre Hei­mat­in­seln zurück zu keh­ren, die immer noch gefähr­lich hohe Radio­ak­ti­vi­tät ver­hin­dert dies. 1979 wur­den die Mar­shall­in­seln als Repu­blik for­mal unab­hän­gig, aber erst 1990 nach inter­na­tio­na­lem Recht. …
Die größ­te Bedro­hung für die Repu­blik Heu­te ist jedoch der stei­gen­de Mee­res­spie­gel. Da die meis­ten Atol­le nur sehr weni­ge Meter über dem Mee­res­spie­gel lie­gen und Fel­sen­in­seln ganz feh­len, besteht die rea­le Gefahr, dass zukünf­tig zahl­rei­che Atol­le unbe­wohn­bar oder gar ver­schwun­den sein wer­den. ” wikip­dia

Deutsche auf den Marshallinseln:

Haupt­stra­ße in der Haupt­stadt Maju­ro.. Deri­va­ti­ve works of this file:  Maju­ro banner.jpg . This file is licen­sed under the Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on 2.0 Gene­ric licen­se. Quel­le: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Majuro_main_road.jpg

Die Mar­shall­in­seln haben eine lan­ge deut­sche Besat­zung erle­ben müs­sen: “In den 1850er-Jah­ren ent­stan­den durch Mis­sio­na­re ers­te Schu­len auf den Inseln. In der Fol­ge leg­ten deut­sche Kauf­leu­te Kokos­plan­ta­gen zur Gewin­nung von Kopra an. Nach­dem am 15. Okto­ber 1885 als Zei­chen der Inbe­sitz­nah­me die deut­sche Flag­ge auf der Insel Jaluit gehisst wor­den war, über­nahm 1886 der ers­te Kai­ser­li­che Kom­mis­sar Wil­helm Knap­pe die Hoheits­rech­te für das Deut­sche Kai­ser­reich. Von 1894 bis 1897 war Georg Irmer Lan­des­haupt­mann der Mar­shall­in­seln. 1906 wur­den die Inseln offi­zi­ell Teil der Kolo­nie Deutsch-Neu­gui­nea.” Zum Ende des ers­ten Welt­j­krie­ges besetz­te dann Japan die Insel und über­nahm die “Bewirt­schaf­tung”.

Tipps zu den Marshallinseln

Eine deut­sche Brief­mar­ke zu gedenbk­mün­ze der Mar­shall­in­seln, ein Buch­re­print aus 1903 mit vie­len Fotos aus der Zeit (!) und ein wei­te­res altes Fotobuch

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Tage die (bisher) nur regionale Bedeutung haben u.a. auch hier:

29. Novem­ber: Nati­ve Ame­ri­can Heri­ta­ge Day / Ame­ri­can Indian Heri­ta­ge Day

18. Sep­tem­ber: Ein­zig der Natio­nal­fei­er­tag bzw. die Fies­tas Patri­as in Chi­le prä­gen die­sen Tag.

31. August regio­nal: Kir­gi­stan, Maly­sia, Tri­ni­dad und Toba­go fei­ern alle das Glei­che: Ihre Unabhängigkeit