21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus / Day for the Elimination of Racial Discrimination

Foto_pixabay — anaterate 

Der Inter­na­tio­na­le UN-Tag gegen Ras­sis­mus geht zurück auf das Jahr 1960: “Am 21. März 1960 wur­de eine fried­li­che Demons­tra­ti­on in Shar­pe­vil­le in Süd-Afri­ka in Reak­ti­on auf ein Gesetz über die Apart­heid blu­tig nie­der­ge­schla­gen und hat 69 Men­schen das Leben gekostet. 

In Reak­ti­on dar­auf haben die Ver­ein­ten Natio­nen 1966 den 21. März als “Inter­na­tio­na­len Tag zur Über­win­dung von Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung” aus­ge­ru­fen.” Zen­tra­le UN-Sei­te zum Tag hier. Auch die UNESCO hat eine sei­te zum Tag: https://en.unesco.org/…

Hier das offi­zel­le Beschluss­do­ku­ment zum Welt­ag (von der UN eingescannt)

In Deutschland

geht der Tag viel­leicht etwas unter, da er einer von vie­len inner­halb der Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus (2002 vom 14. 27. März) ist und im dor­ti­gen Pro­gramm kei­ne beson­de­re Erwäh­nung (wenn wir Nichts über­se­hen haben…) fin­det. Hier der Ver­an­stal­tungs­ka­len­der in Deutsch­land für 2022. Und hier die Sei­te zum Tag der Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung zum Tag gegen Ras­sis­mus: http://www.bpb.de/..

Buchtipp zum Tag gegen Rassismus

Die mit einem 🛒 mar­kier­ten links sind sog. Affi­lia­te-links. Wir erhal­ten bei Kauf dar­über eine Pro­vi­si­on, der Preis ändert sich aber nicht.

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Die “Zehn klei­nen Neger­lein”: Zur Geschich­te der Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung im Kin­der­buch ZEHN KLEINE NEGERLEIN. Harm­los-lus­tig oder ras­sis­tisch? Wer erin­nert sich nicht an die ein­gän­gi­ge Melo­die sowie an den Wort­streit um den “Neger”? Wozu dien­te das Kin­der­buch bei uns, in Euro­pa, den USA? Der För­de­rung des Kolo­nia­lis­mus, der Aus­beu­tung, der Erzie­hung? Woher rührt ein Den­ken, das Afri­ka­ner, Schwar­ze her­ab­setzt? Fra­gen von ges­tern? Kei­nes­wegs: In einer Zuwan­de­rungs­ge­sell­schaft kom­men wir nicht umhin, uns mit sol­chen Pro­ble­men aus­ein­an­der­zu­set­zen — im All­tags­le­ben wie in der Bil­dung. Neu ca. 25,- / gebraucht ab 19,-

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  Kri­tik der schwar­zen Ver­nunft Aktu­ell begehrt und kri­tisch. Von 2014. Neu 28,- / gebraucht ab ca. 24,- Der glo­ba­le Kapi­ta­lis­mus hat seit sei­ner Ent­ste­hung immer schon nicht nur Waren, son­dern auch »Ras­sen« und »Spe­zi­es« pro­du­ziert. Ihm liegt ein ras­sis­ti­sches Den­ken, eine »schwar­ze Ver­nunft« zugrun­de, wie der gro­ße afri­ka­ni­sche Phi­lo­soph und Vor­den­ker des Post­ko­lo­nia­lis­mus Achil­le Mbem­be in sei­nem bril­lan­ten und mit­rei­ßen­den neu­en Buch zeigt. In kraft­vol­len Lini­en zeich­net Mbem­be die Gene­se unse­rer Gegen­wart nach, indem er dar­stellt, wie sich der glo­ba­le Kapi­ta­lis­mus seit dem Beginn der Neu­zeit aus dem trans­at­lan­ti­schen Skla­ven­han­del ent­wi­ckelt hat.

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