18. Februar regional: In den USA wird ein ex-Planet mit dem Pluto-Day geehrt. Und in Gambia wird gefeiert.

Pluto-Day
Bild: pixabay — skeeze

Astro­no­mie­freun­de in den USA fei­ern den 18. Febru­ar als Plu­to-Day, da er am 18. Febru­ar 1930 vom Astro­no­men Cly­de Tom­bau­gh ent­deckt wur­de. Plu­to jedoch gilt seit 2006 nicht mehr als Pla­net, son­dern jetzt als Zwergplanet. 

Die ame­ri­ka­ni­sche Sei­te zum Plu­to-Day hier. Der Tag scheint auch nur in den USA Auf­merk­sam­keit zu fin­den, da Plu­to der ein­zi­ge Pla­net ist, der von einem Ame­ri­ka­er ent­deckt wur­de. Alle ande­ren Pla­ne­ten­ent­de­ckun­gen wur­den von Men­schen ande­rer Natio­na­li­tä­ten gemacht.

Plu­to ist mit ~2.300 km Durch­mes­ser wesent­lich klei­ner als die Erde (~12.800km) und hat kei­ne wesent­li­che) Schwer­kraft. Er ist von der Erde aus als klei­nes Licht zwi­schen den Ster­nen­bil­dern Zwil­ling und Stier zu sehen.

Geschichte zum Pluto-Day

Pluto-Day
NASA/JHUAPL/SwRI, Public domain, via Wiki­me­dia Com­mons; Quel­le: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d3/Global_LORRI_mosaic_of_Pluto_in_true_colour.jpg

“Die Geschich­te, wie Plu­to ent­deckt wur­de, beginnt eigent­lich in den 1840er Jah­ren, als Urbain Le Ver­ri­er fest­stell­te, dass es einen Pla­ne­ten außer­halb von Ura­nus gab, denn Ura­nus zeig­te eini­ge Merk­wür­dig­kei­ten in sei­ner Umlauf­bahn, Merk­wür­dig­kei­ten, die durch sei­nen nächs­ten, noch unent­deck­ten Nach­barn Nep­tun ver­ur­sacht wur­den. Als sie Nep­tun tat­säch­lich beob­ach­ten konn­ten, wur­de ihnen klar, dass ein ande­rer Pla­net die Umlauf­bahn von Ura­nus eben­falls stö­ren muss­te, … Dies führ­te zu einer Suche nach dem Pla­ne­ten X (ein erstaun­li­cher Name, den Plu­to unse­rer Mei­nung nach hät­te behal­ten sol­len, aber wir sind offen­sicht­lich nicht in der Lage, etwas dage­gen zu unter­neh­men), die von Per­ci­val Lowell gelei­tet wur­de. .. Die eigent­li­che Ent­de­ckung von Plu­to geschah im Febru­ar 1930 durch Cly­de Tom­bau­gh. ” Über­setzt mit www.DeepL.com/..

Die Bahn von Plu­to (rot) im Ver­gleich zu der von Nep­tun (blau); Objekt­grö­ßen nicht maß­stabs­ge­recht. Die hel­len Bahn­be­rei­che lie­gen nörd­lich der Eklip­tik, die dunk­len süd­lich. Die gel­be Stre­cke ver­bin­det die Son­ne mit dem Früh­lings­punkt.

Quel­le: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a0/TheKuiperBelt_Orbits_Pluto_Polar.svg. “I, the copy­right hol­der of this work, her­eby publish it under the fol­lowing licen­ses:” .. Die dafür not­wen­di­ge GNU-Lizenz steht bei uns hier: https://worldday.de/gnu-free-documentation-license/

Er ist hat nur etwa 1/3 vom Volu­men unse­res Erd­mon­des und galt bis zur Ent­de­ckung vie­ler ande­rer, ähn­li­cher Objek­te als ein ent­wi­che­ner Mond des Nep­tun. .. Um Plu­to auch am Plu­to-Day sehen zu kön­nen, ist ein Tele­skop mit einer Öff­nung von min­des­tens 200 mm nötig. Der­zeit wan­dert er durch das Stern­bild Schüt­ze und wird 2023/2024 in den Stein­bock wech­seln. Da Plu­to am 5. Sep­tem­ber 1989 im Peri­hel war, ent­fernt er sich seit­her auf sei­ner ellip­ti­schen Umlauf­bahn von der Son­ne; daher fin­den auf­ein­an­der­fol­gen­de Oppo­si­tio­nen bis zum Jahr 2113 bei immer grö­ße­rer Ent­fer­nung, mit immer gerin­ge­rer schein­ba­rer Grö­ße und mit immer gerin­ge­rer Hel­lig­keit des Zwerg­pla­ne­ten statt. ” Plu­to bei wikip­dia. Die Aberken­nung des Pla­ne­tenstaus von Plu­to wird wesent­lich mit der feh­len­den Schwer­kraft begrün­det. 2006 tag­te der Welt­kon­gress IAU, der Inter­na­tio­na­len Astro­no­mi­schen Uni­on dazu. 

Tipps zum Pluto-Day

Pluto-Day
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Plu­to & Cha­ron: Die Son­de New Hori­zons in den ferns­ten Wel­ten­wei­ten Taschen­buch – 10. Juni 2016.  “Ergeb­nis­se des Vor­bei­flugs der Raum­son­de New Hori­zons an Plu­to und sei­nen Mon­den” Als TB mit 148 Sei­ten 20,80 EUR / als kind­le-Ver­si­on 3,99 EUR. 

T‑Shirt, Plakat, Planetenkugeln und 10 Poster mit Pluto, 

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Welttage mit Astronomiebezug

30. Juni: Aste­ro­id Day / Aste­ro­iden Tag / Inter­na­tio­na­ler Tag des Asteroiden

20. Juli: Welt­raum­for­schungs­tag – spaceexplorationday 


In Gambia

Quel­le: pixabay — sensas1963

ist der 18. Febru­ar Unab­hän­gig­keits­tag. Die Unab­hän­gig vom ver­ei­nig­ten König­reich (Eng­land) wur­de 1965 erreicht. Gam­bia wur­de als kon­sti­tu­tio­nel­le Mon­ar­chie ins Com­mon­wealth auf­ge­nom­men. Bei einem Besuch von Sene­gals Prä­si­dent Léo­pold Sédar Seng­hor 1967 in Gam­bia wur­de ein Abkom­men über inten­si­ve Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem damals noch nicht so genann­ten Ban­jul und Dakar geschlos­sen.

Gam­bia ist das kleins­te Land Afri­kas mit rund 2,2 Mill., voll­stän­dig vom Sene­gal umge­ben. Die Mili­tär­aus­ga­ben sind gering (0,5% des BIP), Boden­schät­ze gibt´s eigent­lich nicht; Land­wirt­schaft, Tou­ris­mus und Fische­rei sind die Haupt­wirt­schafts­zwei­ge. Die Pres­se­frei­heit ist in Gefahr und beim Demo­kra­tie­in­dex liegt Gam­bia unter­halb des Mit­tel­wer­tes im Ver­gleich aller Län­der. Laut Ver­fas­sung von 1997 eine prä­si­den­ti­el­le Repu­blik. Seit 2015 trägt der Staat die Bezeich­nung isla­mi­sche Repu­blik­bei wikip­dia hier.