17. Februar: Historisch ein Sturmfluttag: Julianenflut 1164 und Hamburger Flut 1962.

Sturmflut
Foto: pixabay / Foto-Rabe

Am 17. Februar 1164 gab es die erste überlieferte Sturmflut (genannt die Julianenflut, vom 16. bis 17. Februar)  an der deutschen Nordseeküste. Es soll damals 20.000 Tote gegeben haben.

Es bildete sich damals eine Vorstufe des Jadebusens, eine etwa 190 km² große Meeresbucht zwischen der Unterweser und der Ostfriesischen Halbinsel. Julianenflut

Sturmflut 1962

Und auch 1962 am 17. Februar wird die deutsche Nordseeküste und Hamburg von der schwersten Sturmflut seit mehr als 100 Jahren getroffen. Insgesamt gab es 340 Todespopüfer, davon in Hamburg 315. Details dieser Sturmflut hier bei wikipedia.

Viel Wind auch um den 23. Februar

 23. Februar 1967, Bempohl–Orkan: Bis heute der schwerste Orkan im Bereich der Deutschen Bucht, mittlere Windgeschwindigkeit auf Helgoland: 149,5 km/h konstant über mehrere Stunden. 

26.-28. Februar 1990: bisher intensivste bekannte unmittelbare Serie schwerer Fluten: in den drei Tagen zwei Orkan-, zwei Sturm- und eine Windflut

Film- & Buchtipps Sturmflut

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Passend zu den Sturmfluten: Andere Wasserwelttage

22. März: Weltwassertag – World Water Day

2. Februar: Welttag der Feuchtgebiete – World Wetlands Day – Weltfeuchtgebietstag

23. September 2018: World Rivers Day – Weltflusstag


In Libyien wird der 17. Februar

als Tag der Revolution 2011 gegen gegen die Herrschaft Muammar al-Gaddafis gesehen. Damals spalteten sich „Teile des diplomatischen Korps und der Streitkräfte ab und schlossen sich der Opposition an. Es entstand ein Nationaler Übergangsrat, der im Osten des Landes die Kontrolle übernahm.“ (wikipedia)

Der Kosovo

proklamierte am 17. Februar 2008 die Loslösung von Serbien und das Recht, einen eigenen souveränen Staat zu bilden. Aber: „Zwischen dem 17. und 28. Februar 2008 protestierten Schätzungsweise über 500.000 Serben gegen die Unabhängigkeitserklärung Kosovos. Trotz dieser Proteste (und auch der von vielen Staaten aufgrund der Sorge mit der Anerkennung einen „einen Präzedenzfall für weitere Sezessionsbestrebungen“ zu schaffen) von anderen Staaten) stellte der Internationaler Gerichtshof 2010 klar, dass die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht im Widerspruch zum Völkerrecht steht. . Mehr und Quelle: wikipedia