11. August regional

Tag der Berge
thia­go­dr / Pixabay

Tag der Ber­ge in Japan. Und Unab­hän­gig­keits­tag im Tschad

Der japanische Tag der Berge 

(vom Par­la­ment 2014 beschlos­sen) ist ein offi­zi­el­ler Fei­er­tag. “Der japa­ni­sche Alpen­club habe ihn gefor­dert, hiess es, schliess­lich gebe es auch einen Tag des Mee­res. Und nach der Shin­to-Reli­gi­on sei­en nicht nur die See, son­dern auch die Gip­fel beseelt.”

Doch der wahr­schein­li­che Hin­ter­gund für den Tag der Ber­ge ist ein Ande­rer: “Wer im Büro sitzt, gibt kein Geld aus. In den Boom-Jah­ren war das ganz im Sin­ne der Regie­rung. Heu­te jedoch bekniet sie die Japa­ner mehr zu kon­su­mie­ren um die Wirt­schaft anzu­kur­beln. Doch den einen fehlt dazu das Geld, die andern blei­ben immer noch zu lan­ge an der Arbeit. So erfin­det die Regie­rung halt neue Fei­er­ta­ge, die den Leu­ten Gele­gen­heit geben sol­len, ihr Geld aus­zu­ge­ben.” Quel­le .

Ein Tag der Berge als Konsumanreiz?

Tokyo. Bild­quel­le: pixabay — cegoh

Für die­se The­se (Kon­sum­an­re­gung über Fei­er­ta­ge) spricht auch die Rege­lung, dass wenn der Fei­er­tag auf einen Sonn­tag fällt (wie z.B. 2019) er am dar­auf­fol­gen­den Mon­tag arbeits­frei nach­ge­holt wird. Japan hat eini­ge ver­gleich­bar all­ge­mei­ne Fei­er­ta­ge, wie z.B. den “Tag des Mee­res” (am 3. Mon­tag im Juli).

Grund für die­se eher unge­wöhn­li­chen regio­na­len Fei­er­ta­ge, wie ein regio­na­ler Tag der Ber­ge, ist aber auch, dass die Tren­nung von Staat und Reli­gi­on in Japan sehr kon­se­quent gehän­delt wird: “So ist in Japan kein ein­zi­ger offi­zi­el­ler Fei­er­tag einem reli­giö­sen Ereig­nis gewid­met. Statt­des­sen wer­den die Natur sowie tra­di­tio­nel­le jah­res­zeit­li­che und gesell­schaft­li­che Ereig­nis­se her­vor­ge­ho­ben.” Quel­le

Buchtipps und viel gelobte kulinarische Spezialiäten: 

Gebra­te­ne Sesam­sa­men und Bio Ramen Nudeln zum Tag der Berge

PS: Die mit einem 🛒mar­kier­ten Fotos sind soge­nann­te Affi­lia­te-Links. Bei Kauf dar­über erhal­ten wir eine klei­ne Pro­vi­si­on, der Preis ändert sich aber nicht. 

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Der Tschad

wur­de am 11. August 1960 als unab­hän­gi­ge Repu­blik aus fran­zö­si­scher Kolo­ni­al­herr­schaft ent­las­sen. Seit­dem han­delt das Land zum größ­ten Teil selbst­stän­dig, ist aber zum Teil auf Hil­fe von außen ange­wie­sen. Im Demo­kra­tie­in­dex 2016 der bri­ti­schen Zeit­schrift The Eco­no­mist belegt der Tschad Platz 165 von 167 Län­dern und gehört damit zu den auto­ri­tär regier­ten Staa­ten. … Laut dem Bericht gehört das poli­ti­sche Sys­tem des Lan­des zu den welt­weit repres­sivs­ten.

Kin­der wur­den im Tschad wei­ter­hin als Sol­da­ten ein­ge­setzt. UNICEF geht davon aus, dass 53 % aller 5–14-jährigen Kin­der des Lan­des Arbeit ver­rich­ten müs­sen. Der Tschad ist auch ein Aus­gangs­land des Kin­der­han­dels in die Zen­tral­afri­ka­ni­sche Repu­blik, nach Nige­ria, Kame­run und Sau­di-Ara­bi­en.” Quel­le wikipedia

Briefmarken des Tschad zeigen wenig Unabhängigkeit:

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Tage der unbelebten Natur auch hier:

8. Juni : World Oce­ans Day / Welt­tag der Mee­re und Ozea­ne / Tag des Meeres

30. Juni: Aste­ro­id Day / Aste­ro­iden Tag / Inter­na­tio­na­ler Tag des Asteroiden