11. September 2021 regional: In Deutschland ein Tag der deutschen Sprache.

Tag der deutschen Sprache
wil­hei / Pixabay

“Jedes Jahr am 2. Sams­tag im Sep­tem­ber fei­ert der VDS (Ver­ein Deut­sche Spra­che e. V. in Dort­mund) den Tag der deut­schen Sprache. 

wie wich­tig die deut­sche Spra­che als Bin­de­glied unse­rer Gesell­schaft ist.”  Quel­le.

“Trotz Coro­na wird der Tag deutsch­land­weit began­gen, zum Bei­spiel mit der Ver­lei­hung des Sprach­prei­ses „Sprach­vor­bild‟ an das Duo Andre­as Pasternack/Christian Ahn­sehl. In Osna­brück gibt es ein vom VDS geför­der­tes Lite­ra­tur­kon­zert.” . Ver­an­stal­tung 2021 zum Tag der deut­schen Spra­che: In Ros­tock, Itze­hoe, Osna­brück, Köln, Man­heim und in der Elfen­bein­küs­te: Details hier. Mehr dazu auch hier: https://vds-ev.de/..

Die deutsche Sprache war und ist 

nicht allein und wie ande­re Spra­chen auch kein ter­ri­to­ri­al ein­grenz­ba­res Pro­dukt: “Durch ihre zen­tra­le Lage in Euro­pa wur­de die deut­sche Spra­che über die Jahr­hun­der­te durch ande­re Spra­chen beein­flusst. Im Mit­tel­al­ter und der Zeit davor war es vor allem die latei­ni­sche Spra­che, aus der sich die deut­sche Spra­che bedien­te. So sind vie­le all­täg­li­che Wör­ter, vor allem aus Archi­tek­tur, Reli­gi­on und Kriegs­we­sen (z. B. Fens­ter, Kar­ren, Kel­ler, Klos­ter, Kampf) aus dem Latei­ni­schen ent­lehnt. Auch die grie­chi­sche Spra­che hat das Deut­sche in Reli­gi­on, Wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie stark beein­flusst (z. B. Kir­che, Pfings­ten, Demo­kra­tie, Kryp­ta, Phi­lo­so­phie, Phy­sik). ” wiki­pe­dia

Tag der deutschen Sprache: Was fällt heute auf? 

Tag der deutschen Sprache
gra­fik: pixabay — geralt

Etwa 100 Mil­lio­nen Men­schen spre­chen Deutsch als Mut­ter­spra­che und noch ein­mal so vie­le als Fremd­spra­che. Aktu­ell ler­nen welt­weit rund 15,5 Mil­lio­nen Men­schen die deut­sche Spra­che. Es besteht dies­be­züg­lich in den meis­ten Län­dern eine stei­gen­de oder kon­stan­te Ten­denz.

Die deut­sche Spra­che hat im Ver­gleich mit ande­ren ger­ma­ni­schen Spra­chen ein rei­ches Sys­tem von Wort­for­men (Fle­xi­on, Ände­rung der Form eines Wor­tes zum Aus­druck sei­ner gram­ma­ti­schen Merk­ma­le) bewahrt, in einem Aus­maß wie sonst nur das Islän­di­sche. .. Unge­wöhn­lich ist die zusätz­li­che „stark/schwach“-Flexion der Adjek­ti­ve, die anzeigt, wel­che Art von Arti­kel vor­aus­geht. .. Typisch für das Deut­sche ist auch eine hohe Anzahl von Prä­po­si­tio­nen und ein rei­ches Inven­tar an Abtö­nungs­par­ti­keln (halt, eben, eh).

Die Fra­ge, ob unter Deutsch recht­lich aus­schließ­lich die hoch­deut­sche oder auch die nie­der­deut­sche Spra­che sub­su­miert wird, wird juris­tisch unein­heit­lich beant­wor­tet.. Beson­de­re Rege­lun­gen gel­ten für Sor­bisch, Dänisch (als Spra­che der däni­schen Min­der­heit in Schles­wig-Hol­stein), Frie­sisch, Roma­ni und Nie­der­deutsch. ..

Ver­mei­dung der deut­schen Spra­che. Im Zuge der Glo­ba­li­sie­rung besteht ein Trend dar­in, die Ver­wen­dung der deut­schen Spra­che im deut­schen Sprach­raum zu ver­mei­den. .. Das trifft auf genorm­te Situa­tio­nen wie den Funk­ver­kehr in der Luft­fahrt zu, aber auch auf wei­te Berei­che der Kul­tur­wirt­schaft. Einen Son­der­fall (bei der ver­mei­dung deuit­scher Spra­che) stel­len Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus dar, die sich wei­gern, Deutsch zu spre­chen oder zu schrei­ben, selbst wenn sie die­se Spra­che in ihrer Kind­heit oder Jugend erlernt haben. Deutsch sei eine Spra­che, die lan­ge Zeit eher „gebellt“ als gespro­chen wor­den sei. „Ganz Euro­pa hat das deut­sche Gebell gehört, es hat sich tief in das Gedächt­nis der Völ­ker ein­ge­gra­ben“, meint Jür­gen Tra­bant. ” Quel­le aller Zita­te: wiki­pe­dia

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Über den Nie­der­gang, Chef-deutsch, Lern­pos­ter, geho­be­nes Deutsch und ein ety­mo­lo­gi­sches Wörterbuch

Der herausragende Sprachen-Welttag:

8. Sep­tem­ber: Welt­tag Alpha­be­ti­sie­rung – Welt­al­pha­be­ti­sie­rungs­tag – Liter­acy Day