7. November regional: Feiertag zum Tag der russischen Oktoberrevolution in Weißrussland. In den USA der National Day for the Victims of Communism.

Tag der russischen Oktoberrevolution
Foto: Sarah_Loetscher / pixabay

Der 7. Novem­ber ist his­to­risch vor­ran­gig immer noch durch den Tag der rus­si­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on geprägt. Und in den USA ein Tag des Antikommunismus.

1917: In Petro­grad beginnt mit einem Signal­schuss des Kreu­zers Auro­ra die Okto­ber­re­vo­lu­ti­on. Der Win­ter­pa­last, der Sitz der pro­vi­so­ri­schen Regie­rung, wird gestürmt, alle Regie­rungs­mit­glie­der außer Minis­ter­prä­si­dent Alex­an­der Fjo­do­ro­witsch Keren­ski wer­den fest­ge­nom­men.

1918: In Mün­chen füh­ren Revo­lu­tio­nä­re um Kurt Eis­ner das Ende der baye­ri­schen Mon­ar­chie her­bei. König Lud­wig III. flieht aus der Stadt. . Quel­le wikipedia 

Ein Tag im Wandel: 

1917 wur­de der Tag der rus­si­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on am 7. Novem­ber (nun nach Gre­go­ria­ni­schem Kalen­der) erko­ren, wur­de aber 1991 in “Tag der Ver­söh­nung und der Ein­tracht” umbe­nannt. Die­ser Tag wur­de 2004 das letz­te Mal öffent­lich began­gen und ab dem Jahr 2005 durch den wie­der eta­blier­ten Tag der Ein­heit des Vol­kes am 4. Novem­ber (ent­spre­chend dem 22. Okto­ber im Julia­ni­schen Kalen­der) ersetzt. (Quel­le)

In Weiss­russ­land (und wohl auch noch in Kir­gi­stan) war der Tag der rus­si­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on län­ger ein lan­des­wei­ter Tag. 2017 sah das dann so aus: “Anläss­lich des 90. Jah­res­ta­ges der Okto­ber­re­vo­lu­ti­on sind Kom­mu­nis­ten aus aller Welt nach Bela­rus gereist. Dort ist der 7. Novem­ber nach wie vor ein staat­li­cher Fei­er­tag. Dem Vor­sit­zen­den der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei Russ­lands, Gen­na­dij Sju­ga­now, zufol­ge hat dies Sym­bol­cha­rak­ter. „, Als Gegen-Ver­an­stal­tung fand im Büro der Par­tei Bela­rus­si­sche Volks­front das Forum “In die Zukunft ohne Kom­mu­nis­mus” statt. Pawel Sewe­ri­nez, einer der Orga­ni­sa­to­ren des anti­kom­mu­nis­ti­schen Forums, bedau­er­te den Besuch der Ver­tre­ter von kom­mu­nis­ti­schen Par­tei­en, der zugleich am 70. Jah­res­tag des Mas­sen­ter­rors des sta­li­nis­ti­schen Regimes statt­fand: “Es gibt nur einen Grund, war­um sich alle Kom­mu­nis­ten in Minsk ver­sam­meln könn­ten: und das wäre die Buße.” Quel­le Deut­sche Welle

In den USA

wur­de für den 7. Novem­ber gegen den Tag der rus­si­schen Okto­ber­re­vo­lu­ti­on der Natio­nal Day for the Vic­tims of Com­mu­nism aus­ge­ru­fen: “Die Bot­schaft vom 7. Novem­ber gehört zu einer Tra­di­ti­on der ame­ri­ka­ni­schen Gedenk­po­li­tik, die bis in den Kal­ten Krieg zurück­reicht. Zahl­rei­che “Unter­neh­mer” die­ser Poli­tik in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten haben sich seit lan­gem für ein offi­zi­el­les Geden­ken an die Opfer des Kom­mu­nis­mus aus­ge­spro­chen. Die meis­ten haben Ver­bin­dun­gen zur Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei, obwohl die Demo­kra­ten auch meh­re­re anti­kom­mu­nis­ti­sche Erin­ne­rungs­in­itia­ti­ven unter­stützt haben. ” Quel­le, Über­set­zung google.

Am 7. Novem­ber 2019 hielt Prä­si­dent Trump im Oval Office eine Ver­an­stal­tung anläss­lich des Natio­na­len Tages für die Opfer des Kom­mu­nis­mus ab. Auch 2021 wer­den Akti­vi­tä­ten, z.B. hier in St. Lou­is ange­kün­digt. Die USA-wei­te Stif­tung “Vic­tims of Com­mu­nism Memo­ri­al Foun­da­ti­on” wirbt mit dem Slo­gan: “Com­mu­nism Kil­led Over 100 Million”. 

Und auch das EU-Parlament 

hat 2008 einen “Euro­pean Day of Remem­bran­ce for Vic­tims of Sta­li­nism and Nazism” beschlos­sen, als Datum dafür aber den 23. August gewählt. Wie­so den 23. August bleibt uns unklar. 

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