5. August regional: Iranischer Feiertag zur Erklärung islamische Menschenrechte

Foto­quel­le: pixabay — geralt

“Der 5. August ist ein Jah­res­tag, den nie­mand fei­ert oder an den sich nie­mand erin­nert: der Jah­res­tag der Kai­ro­er Erklä­rung der Menschenrechte. 

Ziel des Doku­ments war es, ein isla­mi­sches Men­schen­rechts­sys­tem zu schaf­fen, das auf den Grund­sät­zen der Scha­ria beruht. Doch mehr als drei Jahr­zehn­te spä­ter ist das Doku­ment bei den isla­mi­schen Län­dern, die es ver­fasst haben, weit­ge­hend in Ver­ges­sen­heit gera­ten und sorgt in der inter­na­tio­na­len Men­schen­rechts­ge­mein­schaft nur noch für Kon­tro­ver­sen.” Text­quel­le, maschi­nell übersetzt

Islamische Menschenrechte im Iran

Der Isla­mi­sche Tag der Men­schen­rech­te ist ein ira­ni­scher Fei­er­tag, der jähr­lich am 5. August (dem 14. Mord­ad im ira­ni­schen Kalen­der) began­gen wird. Er erin­nert an die Ver­ab­schie­dung der Kai­ro­er Erklä­rung zu den Men­schen­rech­ten im Islam in 1990 durch die Orga­ni­sa­ti­on für Isla­mi­sche Zusam­men­ar­beit (OIC), inzwi­schen von 45 Staa­ten unter­zeich­net.

Obwohl die Kai­ro­er Erklä­rung vie­le der glei­chen Rech­te wie die All­ge­mei­ne Erklä­rung (AEMR, 1948 von den Ver­ein­ten Natio­nen ver­ab­schie­det) garan­tiert, legt sie die Scha­ria (isla­mi­sches Recht) als ein­zi­ge Quel­le der Men­schen­rech­te im Islam fest. Dies schränkt die Rech­te im Ver­gleich zur AEMR stark ein, da bei­spiels­wei­se mus­li­mi­sche Män­ner unter der Scha­ria mehr Rech­te haben als Frau­en und Ange­hö­ri­ge ande­rer Reli­gio­nen. Daher wur­de die Kai­ro­er Erklä­rung kri­ti­siert, weil sie eine Über­le­gen­heit der Män­ner impli­ziert und die Reli­gi­ons­frei­heit nicht garan­tiert. Quel­le, eng­lisch, über­setzt mit deepL…

Län­ge­rer Arti­kel auf deutsch zur Ver­ab­schie­dung der isla­mi­schen Men­schen­rech­te dazu hier bei wikipdia

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