6. September regional: Feiern in Bulgarien, Bonaire und Swasiland / Königreich Eswatini

regionale Feiern
Foto: pixabay — Yuri_B

Der 6. Sep­tem­ber ist kein Welt­tag und hat kein welt­weit beach­te­tes The­ma. Aber es gibt eini­ge erwäh­nens­wer­te regio­na­le Feiern:

Bulgarien feiert den Tag der Einheit

regionale Feiern
Natio­nal­flag­ge Bul­ga­ri­en; Quel­le: pixabay — OpenClipart-Vectors

Hin­ter­grund ist ein über 130 Jah­re his­to­ri­sches Ereig­nis:  “Am spä­ten Abend des 5. Sep­tem­ber 1885 (nach julia­ni­schen Kalen­der, ent­spre­chend dem  17. Sep­tem­ber nach  gre­go­ria­ni­schen Kalen­der) wur­de der Her­scher Gawril Kras­te­witsch durch einen von der Bevöl­ke­rung mit­ge­tra­ge­nen Putsch … gestürzt. Am Tag dar­auf wur­de eine Inte­rims­re­gie­rung unter der Füh­rung von Geor­gi Stran­ski ein­ge­setzt. Das neue Kabi­nett pro­kla­mier­te den sofor­ti­gen Zusam­men­schluss der auto­no­men osma­ni­schen Pro­vinz mit dem Fürs­ten­tum Bul­ga­ri­en.” wiki­pe­dia

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Bonaire

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Natio­nal­flag­ge Bnaire; Quel­le: pixabay — OpenClipart-Vectors

(Teil der Klei­nen Antil­len; poli­tisch eine Gemein­de der Nie­der­lan­de) hat sei­nen Natio­nal­fei­er­tag am 6. Sep­tem­ber — schrei­ben Eini­ge.  Ande­re mei­nen aller­dings die­ser Natio­nal­fei­er­tag wäre am 27. April. Wir konn­ten es bis­her nicht klä­ren und fan­den auch kei­ne kalen­da­ri­schen Grün­de für die­sen Natio­nal­feir­tag.

Die Geschich­te Bon­aires ist aber span­nend: “Ers­te Euro­pä­er lan­de­ten 1499 ABC-Inseln und nah­men sie für Spa­ni­en unter dem Namen islas inú­ti­les („nutz­lo­se Inseln“) in Besitz, da sie auf den Inseln nichts Ver­wert­ba­res fan­den und die Insel sich nicht für Land­wirt­schaft eig­ne­te. Sie nann­ten Bon­aire auch islas de los gigan­tes („Inseln der Rie­sen“), denn die Bewoh­ner waren im Schnitt einen Kopf grö­ßer als die Erobe­rer. Zwi­schen 1513 und 1515 wur­den alle India­ner als Skla­ven nach His­pa­nio­la ver­schleppt und Bon­aire blieb ent­völ­kert und men­schen­leer zurück. … 1526 wur­den eini­ge der über­le­ben­den Urein­woh­ner zurück­ge­bracht, wo sie für die Vieh­zucht ein­ge­setzt wur­den. Sie wur­den frei­ge­las­sen, da sie so weni­ger kos­te­ten.

1633 nah­men die Hol­län­der die Insel erst­mals in Besitz. Sie brauch­ten die ABC-Inseln nicht nur wegen ihrer stra­te­gi­schen Lage, son­dern beson­ders Bon­aire wegen vor­han­de­ner, aber kaum aus­ge­bau­ter Sali­nen. Das Salz wur­de in Hol­land für die Kon­ser­vie­rung von Lebens­mit­teln gebraucht und in zuneh­men­dem Maße für die Indus­trie..” Tex­quel­len wikipedia

Wandkalender und ein Reise-Buchtipp

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Swasiland (seit 2018 offiziell Königreich Eswatini)

regionale Feiern
Natio­nal­flag­ge Swa­si­land; Quel­le: pixabay — OpenClipart-Vectors

ein Bin­nen­staat im süd­li­chen Afri­ka, fei­ert am 6. Sep­tem­ber die Unab­hän­gig­keit des Lan­des vom eng­li­schen König­reich seid 1968. “Nach dem Erlan­gen der Unab­hän­gig­keit vom Ver­ei­nig­ten König­reich im Jahr 1968 führ­te das Land bis 2018 die amt­li­che Bezeich­nung King­dom of Swa­zi­land („König­reich Swa­si­land“). An sei­nem 50. Geburts­tag ..erklär­te König Mswa­ti III. in einer Rede, dass der eng­li­sche Staats­na­me künf­tig King­dom of Eswa­ti­ni lau­ten und somit ein Relikt aus der Kolo­ni­al­zeit besei­tigt wer­den sol­le. Außer­dem soll­te so einer Namens­ver­wechs­lung der Län­der Swa­zi­land und der Schweiz (eng­lisch Switz­er­land) vor­ge­beugt wer­den. … Von Oppo­si­ti­ons­sei­te kam Kri­tik, der Name an sich sei zwar üblich, die Namens­än­de­rung hät­te aber nicht ein­fach von König beschlos­sen, son­dern über Ver­fas­sungs­än­de­rung fest­ge­legt wer­den müs­sen. Die Regie­rung erklär­te hin­ge­gen, der König habe „nur den offi­zi­el­len Staats­na­men wie­der ein­ge­führt“. wiki­pe­dia

Pos­ter und ein Buchtipp

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Auch diese Tage haben regionale Feiern:

1. August: (Noch) kein Welt­tag – aber aus den USA kommt der „Inter­na­tio­nal Child­free Day“

28. August: Kein Welt­tag – aber in Deutsch­land Tag der Russlanddeutschen

25. August: Kein Welt­tag – doch Eini­ge in Deutsch­land wol­len den „Welt­to­fu­tag“ und Nor­ko­rea feiert