25. März: International UN-Day of Solidarity with Detained and Missing Staff Members

Foto: pixabay – Herm

Der Internationale Tag der Solidarität mit festgenommenen und fehlenden Mitarbeitern wurde von der UN auf den 25. März gelegt.  An diesem Tag wurde 1985 im Libanon der englische Journalist Alec Collett entführt, der für die Vereinten Nationen Hilfswerke für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) gearbeitet hat“.  „His body was finally found in Lebanon’s Bekaa Valley in 2009.“ Dieser UN-Tag ist offiziell nie aufgelöst worden, wird aber auch von der UN kaum noch aktiv gefördert. Hier die englische Seite der UN zum Tag.

Der Internationale Tag der Solidarität mit festgenommenen und fehlenden Mitarbeitern hat in den letzten Jahren noch mehr an Bedeutung gewonnen, da sich die Angriffe gegen die Vereinten Nationen verstärken. Dies ist ein Tag, um Handeln zu mobilisieren, Gerechtigkeit zu fordern und unsere Entschlossenheit zum Schutz der UN-Mitarbeiter und Friedenstruppen sowie unserer Kollegen in der Nichtregierungsgemeinschaft und der Presse zu stärken“ (Quelle; Übersetzung google)

Das Thema Entführungen im Libanon war dem Spiegel 1987 ein eigner Beitrag wert: 2800 Menschen werden vermißt –Das Kampfmittel Kidnapping im libanesischen Bürgerkrieg.

Buchtipps:

Rätselhafte Vermisstenfälle und Morde Taschenbuch – 31. August 2012. „Mit rätselhaften Vermisstenfällen und Morden der letzten 30 Jahre, die bundesweit Aufsehen erregten, befasst sich dieses Buch.“ TB 14,99 EUR

Ganz neu:
Ohne jede Spur: Wahre Geschichten von vermissten Menschen Taschenbuch – 21. Mai 2019. „Peter Jamin beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Vermisstenfällen und hat die eindrücklichsten Schicksale und dramatischsten Geschichten zusammengetragen“. TB, 10,- EUR.


Naheliegende Tagesthemen:

2. November: Internationaler Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten.

30. August Internationaler Tag der Verschwundenen – International Day of the Victims of Enforced Disappearances

oder auch der 25. Mai: Tag der vermissten Kinder.

Ein spektakulärer Fall war auch dieser – wenn auch kein UN-Mitarbeiter oder Journalist entführt wurde, sondern „nur“ ein reicher Enkel::

Kidnapping Paul: Die Geschichte einer Entführung. „10. Juli 1973, Piazza Farnese, Rom: Der junge John Paul Getty III, Enkel des damals reichsten Mannes der Welt, wird von der Mafia entführt. »Bitte lass sie mich nicht umbringen« hat er auf einen Zettel gekritzelt, der seiner Familie zusammen mit einer Lösegeldforderung in Höhe von 17 Millionen Dollar zugespielt wird. Womit niemand rechnet: Das Familienoberhaupt, der Ölbaron Jean Paul Getty, weigert sich zu zahlen. Erst als seinem Enkel ein Ohr abgeschnitten wird…“ 22,- / gebraucht ~17,- Euro.

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