24. April: Internationaler Tag zum Schutz der Versuchstiere / Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Der Tag wure­de 1993 in Groß­bri­ta­ni­en aus der tau­fe geho­ben, ist inzwi­schen welt­weit bekannt und aktiv. Das Datum ist der geburs­tag von Lord Hugh Dow­ding zurück, der sich im Bri­ti­schen Ober­haus für den Tier­schutz ein­setz­te.  der Tag soll für den Schutz von Ver­suchs­tie­ren sen­si­bi­li­sie­ren. Für 2021 sind in bereits für vie­len Orten auch in Deutsch­land Aktio­nen geplant. 

Zen­tra­le sei­te: https://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de/ . Loka­le Ankün­di­gun­gen / Ter­mi­ne auch hier auf der face­book-Sei­te der Ärz­te…:

Pedition:

Zur For­de­rung nach einem Aus­stiegs­plan aus dem Tier­ver­such gibt es eine aktu­el­le Brief­ak­ti­on, die for­dert die Abschaf­fung von Tier­ver­su­chen in die Wahl­pro­gram­me zur Bun­des­tags­wahl auf­zu­neh­men. Bis­her von rund 22.000 Per­so­nen unter­zeich­net. Ziel sind 30.000. Hier die Petition.

Tierversuchsfreie Forschung im 21. Jahrhundert

“In den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren hat die human­ba­sier­te In-vitro-For­schung eine spek­ta­ku­lä­re Ent­wick­lung hin­ge­legt. For­schern ist es um das Jahr 2010 erst­mals gelun­gen, soge­nann­te Orga­no­ide im Labor zu züch­ten. .. Dabei han­delt es sich um drei­di­men­sio­na­le huma­ne Zell­kul­tu­ren, die das Erschei­nungs­bild und die Funk­ti­on eines mensch­li­chen Organs erstaun­lich gut wider­spie­geln. .. Für die wis­sen­schaft­li­che Dis­kus­si­on um die Abschaf­fung von Tier­ver­su­chen spielt die Eta­blie­rung die­ser Sys­te­me und eben­so die Ent­wick­lung von kom­ple­xen Com­pu­ter­si­mu­la­tio­nen (In-sili­co-Ver­fah­ren) eine ent­schei­den­de Rol­le. Mit die­sen Ver­fah­ren ste­hen nun For­schungs­mo­del­le zur Ver­fü­gung, die bereits heu­te eine bes­se­re Vor­her­sa­ge­kraft für den Men­schen haben als Tier­ver­su­che, wie ers­te Ver­gleichs­stu­di­en zei­gen. ” Quel­le

Beispiel Hamburg

“Das Aus­maß der Tier­ver­su­che allein in Ham­burg zei­gen auch aktu­el­le Zah­len, die der Senat jetzt nach einer par­la­men­ta­ri­schen Anfra­ge der Lin­ken bekannt­gab: Im Jahr 2015 wur­den 152.000 Tie­re in Ham­bur­ger Labo­ren zu Ver­suchs­zwe­cken ein­ge­setzt – 18 Pro­zent mehr als noch 2011. Der Groß­teil sind Mäu­se, aber auch Kat­zen und Eich­hörn­chen waren dar­un­ter. Ins­ge­samt gibt es zehn Ein­rich­tun­gen in Ham­burg, die Tier­ver­su­che durch­füh­ren, 54 Pro­zent aller Expe­ri­men­te wur­den vom LPT ange­mel­det. Wei­te­re Labo­re gibt es im Bio­zen­trum der Uni­ver­si­tät Ham­burg, am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Eppen­dorf und im Bern­hard Nocht Insti­tut für Tro­pen­me­di­zin. Geneh­migt wer­den die­se von der Behör­de für Gesund­heit und Ver­brau­cher­schutz.” Quel­le

Auf twit­ter und face­book wird der hash­tag #Tier­ver­su­che genutzt. Hier die tweeds dazu.


Tipps zum Tag gegen Tierversuche

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Die mit einem 🛒mar­kier­ten Fotos sind soge­nann­te Affi­lia­te-Links. Bei Kauf dar­über erhal­ten wir eine klei­ne Pro­vi­si­on, der Preis ändert sich aber nicht. 

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Naheliegende Tage

29. Juli: Frü­her war es der Inter­na­tio­nal Tiger Day / Tiger­tag. Doch das war einmal.