2. September weltweit: Das Carrington-Ereignis – ein Sonnensturm mit Polarlichtern in Rom, Havanna und Hawaii im Jahr 1859.

Sonnensturm
Foto:; pixabay – VictorianLady

Das Carrington-Ereignis 1859 verursachte den bisher größten wissenschaftlich beobachteten magnetischen Sturm, Sonnensturm auf der Erde. In der Nacht vom 1. zum 2. September wurde der bisher mächtigste geomagnetische Sturm registriert.

Die Historie des Carrington -Ereignis Sonnensturm:

1859 ereigneten sich mehrere starke Sonneneruptionen und in Folge ein Sonnensturm, die unter anderem vom Astronom Richard Christopher Carrington beobachtet wurden. Die ausgestoßene Materie der koronalen Massenauswürfe hatte eine Geschwindigkeit von über 2000 km/s. Diese erreichte ca. 17,5 Stunden später die Erde. Er führte zu Polarlichtern, die selbst in Rom, Havanna und Hawaii beobachtet werden konnten. Quelle: wikipedia

„Ein massiver geomagnetischer Sturm setzt ein. Mittel- und Südeuropa werden von Polarlichtern überflutet. Sogar von der Westküste Afrikas, nur 560 km nördlich des Äquators, aus St.George del Mina (5º 09′ N, 1º 19′ W) wird Polarlicht gemeldet. Ebenso erlebt Nordamerika mit Einbruch der Dunkelheit einen spektakulären Polarlichtsturm.“ Quelle

Eine genaue Dokumentation des  Carrington-Ereigniss hier. 
Hier der Originalbericht des Ereigniss vom Autor R.C.  Carrington, (in englisch)

„Sollte es heute zu einem Carrington-Ereignis kommen,

so hätte das fatale Folgen für unseren technischen Alltag: Auf ganzen Kontinenten könnten Stromnetze ausfallen – und in der Erdumlaufbahn würden bei wohl Hunderten Satelliten elektronische Bauteile zerstört. Plötzlich gäbe es weder Wolkenbilder, noch GPS-Signale, Satelliten-Kommunikation, Hubble-Beobachtungen oder Daten der militärischen Aufklärungssatelliten.“ Deutschlandfunk 2019

„1859 wurden solche Ereignisse als Kuriositäten berichtet. Träte ein ähnliches Ereignis heute auf, würde jedoch möglicherweise die gesamte Hightech-Infrastruktur der Welt zusammenbrechen. … „Die gute Nachricht ist, dass diese Stürme meist nach wenigen Stunden abklingen“, fügte Bogdan hinzu. Inzwischen versuchen Wissenschaftler, alle verfügbaren Informationen über die Sonne zusammenzufassen, um möglichst bald noch langfristigere Vorhersagen treffen zu können. Laut Viereck gibt es bei Weltraum-Wetterprognosen einen gewissen Nachholbedarf: „Wir sind ungefähr da, wo Erd-Wetterforscher vor 50 Jahren standen.“ “ Nationalgegraphik, 2011

Die Gefahr eines Carrington-Ereigniss ist nicht vobei:

Sonnensturm
Quelle: pixabay – Comfreak

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