19. März regional: Tag des Gesundheitsamtes in Deutschland

Tag des Gesundheitsamtes
Foto pixabay – qimono

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den Tag des Gesundheitsamtes 2019 erstmals ausgerufen. Das Motto 2023: „Prävention und Gesundheitsförderung“

Wieso der 19. März?

„Der 19. März ist der Geburtstag von Johann Peter Frank. Der 1745 im pfälzischen Rodalben geborene Arzt gilt als Begründer des Öffentlichen Gesundheitswesens, der Sozialhygiene und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. “ Quelle

Zum Tag des Gesundheitsamtes 2023:

„Menschen sollen befähigt werden, durch selbstbestimmtes Handeln ihre Gesundheitschancen zu erhöhen (Empowerment). Zudem sollen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gesundheitsförderlicher gestaltet werden. Zentral ist außerdem die gesundheitsförderliche Gestaltung gesundheitsrelevanter Lebenswelten (Settings, zum Beispiel in Betrieb, Schule, Kindergarten, Krankenhaus, Hochschule, Gemeinde oder Wohnquartier).“ Quelle RKI

Regionale / örtliche Veranstaltungen …

zum (nicht unbedingt am) Tag des Gesundheitsamtes werden aktuell für 2023 in zehn Orten gelistet.

Gesundheitsämter in Deutschland:

Tag des Gesundheitsamtes

Es gibt „ca. 375 Gesundheitsämter, da nicht alle der rund 400 Kreise und kreisfreien Städte ein eigenes Gesundheitsamt haben“ (Quelle). „Die Anzahl der Stellen ist im vorletzten Jahrzehnt (2000er-Jahre) stark reduziert worden, danach wieder etwas angewachsen. Die Zahl der Beschäftigten .. wurde im Jahr 2015 auf ca. 17.000 geschätzt. Allein die Zahl der Ärzt*innen in den Gesundheitsämtern ist .. von 1995 bis 2014 um 33% auf 2.528 zurückgegangen. Zuletzt meldeten viele Gesundheitsämter unbesetzte Stellen.“.

Nach Corona:

„Bund und Länder hatten festgelegt, dass pro 20.000 Einwohner/innen in den Gesundheitsämtern fünf Mitarbeiter/innen für diese Aufgaben [Kontaktpersonennachverfolgung] zur Verfügung stehen sollten.“ .. Die Gesundheitsämter wurden so um ca. 5.900 Personen aufgestockt. Quelle

Wer wissen will welches Gesundheitsamt …

zuständig ist kann über die Postleitzahl dies beim Robert-Koch-Institut schnell erfahren: Hier lang.

Viele Details und Quellen …

Grafikquelle: pixabay – Pixaline

zum Thema Gesundheitsämter hat die Heinrich-Böll-Stiftung hier in einem eigenen Beitrag zusammengestellt. Erstaunlich jedoch, dass die (nicht unbrisante und weit in das Leben der Menschen eingreifende) Historie der Gesundheitsämter gerade dieser engagierten Stiftung keine Zeile wert ist. Wikipedia schreibt: „In der Zeit des Nationalsozialismus oblag den Gesundheitsämtern auch die Aufgabe der „Erb- und Rassenpflege“. .. Die Ärzte entschieden auch über die Einhaltung der „eugenischen“ Heiratsregeln durch die Erteilung von Ehetauglichkeitszeugnissen nach dem Ehegesundheitsgesetz sowie über Anträge auf Ehestandsdarlehen, Kinder- und Ausbildungsdarlehen, bei denen „Minderwertige“ diskriminiert wurden.“ Quelle wikipedia

„Kritik in Umfrage an Gesundheitsämtern …

Auch in der Corona-Pandemie sind die Bundesbürger einer Umfrage zufolge mehrheitlich mit den Dienstleistungen von Behörden zufrieden. … Die Umfrage erfolgte von Februar bis Mai 2021 unter rund 6000 Bürgerinnen und Bürgern im Auftrag der Bundesregierung. …

Unterdurchschnittlich waren die Ergebnisse bei Kontakten mit den Gesundheitsämtern im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit 0,8 [Skala +2 bis -2]. Den gleichen Wert erhielten Behörden bei Scheidungen oder Aufhebungen von Lebenspartnerschaften. Am schlechtesten schnitten die Behörden mit 0,7 im Fall finanzieller Probleme wie Überschuldung ab. Den höchsten Wert erreichte mit 1,5 die Beantragung von Ausweisdokumenten.“ Quelle yahoo.com: ogy.de/d0ne

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Gesundheitswelttage:

21. Juni: Weltrohkosttag / World-Raw Food Day / RAW-Summit

19. August: UN Welttag der humanitären Hilfe / World Humanitarian Day