Welche Länder ernähren sich am gesündesten?

Immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass eine gesunde Ernährung der Schlüssel für ein langes und erfülltes Leben mit mehr Wohlbefinden ist. Aber in einem Ländervergleich wird schnell klar, dass die Essgewohnheiten sich von Land zu Land unterscheiden. Wo leben denn die Menschen am gesündesten und warum sind einige Esskulturen besonders gesund? Wir gehen diesen Fragen auf den Grund!

Der Bloomberg Health Index wird oft als Maßstab genommen

Der Bloomberg Health Index bewertet die Gesundheit in 169 verschiedenen Ländern. Als Basis für die Bewertung werden unter anderem Faktoren wie Lebenserwartung, Gesundheitsvorsorge, Zugang zu sauberem Wasser sowie Umweltbedingungen herangezogen.

Ernährung hat dabei einen wichtigen Einfluss auf die Ergebnisse, da diese die Lebenserwartung maßgeblich bestimmt. Daher werden die Länder an der Spitze zurecht mit einer gesunden Ernährung und einem gesunden Lebensstil gleichgesetzt.

Wenn man die Ergebnisse aus dem Jahr 2020 heranzieht, landen folgende Länder unter den Top 10:

  • Spanien
  • Italien
  • Island
  • Japan
  • Schweiz
  • Schweden
  • Australien
  • Singapur
  • Norwegen
  • Israel

Sie haben Deutschland nicht entdeckt? Kein Wunder, denn wir belegen in der Liste nur Platz 23. Nicht immer ernähren sich die Deutschen so gesund, wie Sie sollten. Daher können wir von den Top-Platzierten lernen und unsere Ernährung durch Experten wie Orangefit durch mehr Vitamine und Mineralstoffe noch gesünder gestalten.

Gesunde Ernährungsweisen der Top 4 unter die Lupe genommen

Was machen die Top-Platzierten Länder, um so gesund zu leben? Wir haben ein paar Beispiele herausgegriffen:

Siehe auch  24. Oktober: Weltpoliotag / World Polio Day

Spanien

Die mediterrane Küche basiert auf frischen, saisonalen Zutaten und enthält häufig Olivenöl, Fisch, Hülsenfrüchte und Gemüse. Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren ist besonders hoch, was sich wiederum positiv auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt.

Ein Held in der spanischen Küche? Gazpacho! Die erfrischende kalte Suppe setzt sich aus rohem Gemüse, wie Tomaten, Paprika, Gurken und Zwiebeln zusammen, die alle reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien sind. Gleichzeitig sorgt das Olivenöl für eine gute Aufnahme der fettlöslichen Vitamine.

Italien

Wie Spanien setzt das Land auf frische und mediterrane Gerichte. Eine der Hauptzutaten ist die Tomate und sie ist eine hervorragende Quelle für Vitamin C, Kalium, Folsäure und Antioxidantien. Insbesondere das enthaltene Lycopin steht nach mehreren Studien im Verdacht, Herzkrankheiten vorzubeugen und das Risiko für Krebs zu vermindern.

Island

Islands Ernährung ist auch heute noch traditionellerweise stark auf Fisch, Meeresfrüchten und Lamm ausgerichtet. Damit verzehrt die Bevölkerung eine große Menge an Omega-3-Fettsäuren. Perfekt, da diese entzündungshemmenden Eigenschaften und einen positiven Effekt auf die Herzgesundheit aufweisen.

Japan

Vielen kommt als erstes wahrscheinlich Sushi in den Sinn. Doch die traditionelle Ernährung kann mehr und umfasst meistens Reis, ergänzt durch Gemüse, Algen, Meeresfrüchte und Tofu. Auch Miso und andere fermentierte Produkte spielen eine zentrale Rolle und versorgen den Körper mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Dabei ist die Zubereitungsweise entscheidend: Durch schonende Verfahren, wie dem Dämpfen, bleiben die Nährstoffe optimal erhalten.