25. September 2022: Katholischer Welttag der Migranten und Flüchtlinge.

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Seit 2019 wird der katho­li­sche “Welt­tag der Migran­ten und Flücht­lin­ge” — ein schon 1914 als Flücht­lings­tag aus­ge­ru­fen — am letz­ten Sonn­tag im Sep­tem­ber, 2022 also am 25. September. 

Davor lag die­ser kirch­li­che Akti­ons­tag im Janu­ar. Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz freut sich über die Ter­min­ver­schie­bung: Damit liegt er nun ganz in der Nähe eines wei­te­ren Flüchtlingstags

Historie:

Papst Bene­dikt XV. (1914–1922) hat­te den Flücht­lings­tag 1914 unter dem Ein­druck des Ers­ten Welt­kriegs ins Leben geru­fen. Seit­her wird er jähr­lich im Janu­ar began­gen. Nun wur­de er ver­legt. “Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz  DBK begrüss­te aller­dings die Ver­schie­bung des Ter­mins, “da er nun in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Inter­kul­tu­rel­len Woche sein wird, die für uns immer schon der Anlass war, die­ses The­ma zu wür­di­gen”. Der Tag des Flücht­lings in der Inter­kul­tu­rel­len Woche fin­det damit zwei Tage vor dem Welt­tag des Flücht­lings statt.” /Quelle)

Drei Tage bemühen sich zum Thema Flucht:

” Der Welt­flücht­lings­tag ist ein von den Ver­ein­ten Natio­nen ein­ge­rich­te­ter Akti­ons­tag, der seit 2001 am 20. Juni stattfindet.

Bereits seit 1914 gibt (bzw. gab) es den Welt­tag des Migran­ten und Flücht­lings (auch Welt­tag der Migran­ten und Flücht­lin­ge; kurz Welt­flücht­lings­tag),.. Seit 2019 ist er kirch­li­cher­seits ver­scho­ben und fin­det nun am letz­ten Sonn­tag im Sep­tem­ber statt. 

Wei­te­re, nur in Deutsch­land abge­hal­te­ne Gedenk­ta­ge sind der Tag des Flücht­lings im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Woche Ende Sep­tem­ber sowie ab 2015 der Gedenk­tag für die Opfer von Flucht und Ver­trei­bung, der zusam­men mit dem Welt­flücht­lings­tag am 20. Juni statt­fin­det.”  Quel­le wikipedia

Buchtippzum Welttag der Migranten und Flüchtlinge

Migra­ti­on und Trau­ma: Päd­ago­gi­sches Ver­ste­hen und Han­deln in der Arbeit mit jun­gen Flücht­lin­gen … Es zeigt sich, dass der ver­ant­wor­tungs­vol­le Umgang mit der Trau­ma­ti­sie­rung die­ser jun­gen Men­schen für die päd­ago­gi­sche Arbeit eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar­stellt, für die bis­lang kaum Kon­zep­te vor­lie­gen. Indem der Autor auf die Erkennt­nis­se der Trau­ma­for­schung, ins­be­son­de­re die Kon­zep­ti­on der sequen­zi­el­len Trau­ma­ti­sie­rung zurück­greift, ent­wi­ckelt er einen inno­va­ti­ven, päd­ago­gisch sinn­vol­len Ver­ste­hens­zu­gang. 226 Sei­ten aus 2012. 20,- / 15,- Euro.