4. Juli regional: Unabhängigkeitstag der USA (Independence Day) und Tag der Befreiung in Ruanda

Unabhängigkeitstag USA
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Kein weltweites Thema am 4. July aber in zwei Regionen ein bedeutsamer Tag.

Der Unabhängigkeitstag der USA „erinnert an die Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten durch den Kontinentalkongress am 4. Juli 1776. An jenem Tag wurden die 13 ehemals britischen Kolonien erstmals in einem offiziellen Dokument als „Vereinigte Staaten von Amerika“ bezeichnet.“

4. Juli: Ein Tag mit Symbolkraft in den USA

„Durch einen merkwürdigen Zufall starben etwa der zweite wie der dritte Präsident der Vereinigten Staaten, John Adams und Thomas Jefferson, am 4. Juli des Jahres 1826 .. Zachary Taylor, der zwölfte Präsident, starb, nachdem er am 4. Juli 1850 trotz glühender Hitze eine patriotische Rede gehalten hatte, sich dabei mit großen Mengen Eiswasser erfrischte und sich so eine akute Gastroenteritis zuzog. ..

Henry David Thoreau (Schriftsteller) zog nicht zufällig am 4. Juli 1845 in seine Hütte am Walden Pont, und dass Nathaniel Hawthorne (auch Schriftsteller) am 4. Juli 1804 geboren wurde, schien seinen Reflexionen über die Vergangenheit und Zukunft der Nation eine besondere Qualität zu geben.

Im 20. Jahrhundert wurde dieser symbolische Akt des 4. juli etwa in dem Vietnamkriegsfilm Geboren am 4. Juli wieder aufgegriffen; in Roland Emmerichs Science-Fiction-Film Independence Day (1996) schlagen die amerikanischen Streitkräfte die Außerirdischen ebenfalls am amerikanischen Unabhängigkeitstag…“ wikipedia

2 Buchtipps zum Unabhängigkeitstag USA

Declaration: The Nine Tumultuous Weeks When America Became Independent, May 1-July 4, 1776; Declaration of Independence.

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Tag der Befreiung in Ruanda

Ruanda oder Rwanda ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Am 4. Juli wird der Tag der Befreiung gefeiert. 1994 endete an diesem Tag der Bürgerkrieg und der Völkermord. 

Hintergrund: „Wegen struktureller Probleme, einer hohen Bevölkerungsdichte und Konflikten zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi – die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten, in dessen Rahmen etwa 800.000 ethnische Tutsi und gemäßigte Hutu von radikalen Hutu ermordet wurden – zählte das Land zu den ärmsten in Afrika. Hintergund des Völkermord 1994: „Am 6. April 1994 wurde das Flugzeug des damaligen Staatspräsidenten Juvénal Habyarimana beim Landeanflug auf die Hauptstadt Kigali abgeschossen. Vom 7. April bis Juni 1994 kam es daraufhin zum Völkermord an den Tutsi in Ruanda, verbunden auch mit der Liquidation von dissidenten Hutu. .. Die heutige Politik ist stark von den Nachwirkungen des Krieges (1990–1994) und Völkermordes (1994), den wirtschaftlichen Problemen und der Unsicherheit in der Region geprägt. “ wikipedia

2 Buchtipps zu Ruanda: