30. August Internationaler Tag der Verschwundenen – International Day of the Victims of Enforced Disappearances

Tag der Verschwundenen
Private Plakate zu vermissten Personen in New York City kurz nach den Terroranschlägen am 11. September 2001von KeithTyler (Diskussion) aus Seattle, WA, USA (Flickr) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Dieser Tag der Verschwundenen wurde von einer 1981 in Costa Rica gegründeten lateinamerikanische Organisation von Familienangehörigen von verschwundenen, verschleppten undermordeten Personen initiiert („Federación Latinoamericana de Asociaciones de Familiares de Detenidos-Desaparecidos“, FEDEFAM).Der Gedenktag soll weltweit auf das ungeklärte Schicksal von verschleppten oder verschwundenen Menschen aufmerksam machen. >>UN site: http://www.un.org/… 

Allein in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens ist das Schicksal von über 10.000 Menschen ungeklärt >>http://www.roteskreuz.at/… | >>UN Resolution: (A/RES/65/209)

Beide zentralen deutschen Seiten gehen leider nicht auf dieses besondere Tagesthema ein. Aktuell Fälle hier: http://www.duwirstvermisst.de/

Schwerpunkt vermisste Kinder & Telefon hier: Telefon: 1 1 6 0 0 0. Die europaweit einheitliche Hotline für vermisste Kinder ist rund um die Uhr (24/7) und zum Nulltarif aus allen Netzen zu erreichen. Sie erhalten hierüber in Deutschland und den übrigen EU-Mitgliedsstaaten (außer Finnland) Beratung und Hilfe im Vermisstenfall. Homepage: http://www.vermisste-kinder.de/

Unter Flüchtlingen gibt es eine grosse Zahl vermisster Personen. Die Seite: Trace The Face -People looking for missing migrants in Europe nimmt sich diesem Thema an (auf englisch). In der Regel suchen Flüchtlinge Familienangehörige: „Die Zahl der Suchanfragen von Migranten, die Verwandte vermissen, bleibt beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) auch 2017 auf Rekordniveau. Trotz sinkender Migrantenzahlen wurden von Januar bis Mitte Dezember bereits 2700 Anfragen neu gestellt. Das geht aus der vorläufigen Bilanz des DRK-Suchdienstes hervor. Demnach hat sich die Zahl der Suchanfragen im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt, wie die „Welt“ berichtet.“ SPIEGEL 2017

Es gibt dazu einen Video:

Buchtipp zum Tag der Verschwundenen:

Ich hab Dich so vermisst – Die verlorenen Kinder – 40.000 Namen von Vermissten in Russland – Findelkinderfotos – Stalins Opfer nach dem 2. WK – Kriegsgefangene (Megagroßband) „Derzeit nicht verfügbar.“ https://amzn.to/2PJojBs

Für die harmlosen und einfachen Fälle des Verschwindens von Personen können sog. Tracker eine Hilfe sein: Sie orten per GPS den Standort, der dann online gesehen werden kann. Dafür werden jedoch Kosten fällig, z.B. rund 50,- im Jahr für den online Portalzugang. Tracker selbst kosten zwischen 50,- und 100,- EUR. Hier einer der überwiegend positiv bewerteten: https://amzn.to/2KUNY8J

Naheliegende Tage:

30. Juli: Welttag gegen Menschenhandel. Ein junger Welttag zu einem uralten Thema.