24. Juni: Kein Welttag aber historisch der Johannistag

Johannistag
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Die Christen: „Es ist der Johannistag (auch Johanni, Johannestag), das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Und: Der Tag ist als Lostag in der Überlieferung für die Landwirtschaft und Wetter von zentraler Bedeutung.“

„Zu den Bräuchen zählte am Johanistag (bzw. in der Nacht des Tages) der Tanz um das Johannisfeuer. Das Johannis- oder Würzfeuer steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Deshalb wird das Feuer selbst ebenso als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer bezeichnet. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch. Das Feuer wird meist in der Nacht vor dem Johannistag angezündet.“ Mehr dazu hier bei wikipedia. 

Johanniskrone und Wettersprüche

„Ebenso ist es ein verbreiteter Brauch, eine so genannte Johaniskrone aus Zweigen und Blumen zu flechten und am Dorfplatz aufzuhängen. Auch sie soll vor Unheil schützen und für Fruchtbarkeit sorgen. Aber auch von Bauernregeln, Wetterprognosen und Ernteratschlägen ist der Johannistag geprägt. Schließlich ist der Johannistag für Landwirte seit jeher ein wichtiger Termin und Wendepunkt im Jahresverlauf.

Aus diesem Grund hat das Wetter, welches es am Johanistag gibt, auch so eine wichtige Bedeutung für die Ernte. „Bleibt es an Johanni trocken und warm, macht das den Bauern nicht arm“, heißt es beispielsweise. Oder: „Regnet’s am Johannistag, regnet es danach noch 14 Tag.“ Quelle

Tipps zum Johannistag:

Johannistag

Landnelke, Johanistag, Dianthus caryophyllus, ca. 100 Samen 0,99 Euro.


Johannistag

Am Johannistag Taschenbuch – 10. November 2014. „Die Geschichte handelt von einer wahren Begebenheit am Johannistag.“ TB 7,99 EUR.


Auch kein Welttag – aber ein eher meteorolgisches Datum:

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