11. Mai: Kein Welttag – aber in Nordeuropa beginnen die „Eisheiligen“

Eisheiligen
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Am 11. Mai beginnen nach älteren Kalendern die Eisheiligen: Die Eisheiligen finden vom 11. Mai bis zum 15. Mai statt.  Sie sind unter dem Namen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom bekannt. „Kann man den frostigen Gesellen denn überhaupt noch trauen ?

Je nach Region werden die die Tage auch Pankratius, Servatius und Bonifatius auch „die drei Gestrengen“, „Eismänner“ oder „gestrenge Herren“ genannt. Gemeint ist die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte Mai – was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen (nachher) ärgert. „Die Eisheiligen abwarten“ sagen erfahrene Gärtner, das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. http://www.bauernregeln.net/eisheilige.html

„In der Meteorologie stellen die Eisheiligen eine sogenannte Singularität dar. Ab Anfang Mai sind die Temperaturen in Mitteleuropa meistens bereits recht hoch. Diese hohen Temperaturen werden aber immer wieder durch Wetterlagen unterbrochen, bei denen kalte Polarluft nach Mitteleuropa strömt. Ist dann der Himmel klar, so kann die nächtliche Abstrahlung zu Bodenfrost führen. Laut der Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil. Die Bauernregel war wichtig, da Bodenfrost eine Saat vernichten kann. Die Aussaat durfte also erst nach der kalten Sophie erfolgen.“ wikipedia