15. Dezember regional: Tag der Rückkehr auf der Kanalinsel Alderney / Homecoming Day / jour de repatriatiaoun

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Auf der Insel ein gesetz­li­cher Fei­er­tag seit 2005. Anlass für die Ein­füh­rung des Tages durch das eng­li­sche Königs­haus war die Rück­kehr der Insu­la­ner nach dem Ende der deut­schen Okku­pa­ti­on der Kanal-Inseln wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs 1945. 

Tag der Rückkehr
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Heu­te leben ca. 2.000 Men­schen auf Ald­er­ney. Sie ist “die nörd­lichs­te der vor der fran­zö­si­schen Küs­te lie­gen­den Kanal­in­seln und gehört zur Vog­tei Guern­sey. Die Kanal­in­seln sind weder Teil des Ver­ei­nig­ten König­reichs noch Kron­ko­lo­nien, son­dern als Kron­be­sit­zun­gen direkt der bri­ti­schen Kro­ne unterstellt.”

Übri­gens. “Im Zeit­raum zwi­schen 1950 und 1963 ver­senk­ten die bri­ti­sche und die bel­gi­sche Regie­rung cir­ca 28.500 Fäs­ser (17.244 Ton­nen) schwach­ra­dio­ak­ti­ve Abfäl­le in den nord­west­lich der Insel gele­ge­nen Unter­was­ser­gra­ben Hurd’s Deep. ” wiki­pe­dia

PSS: Es gab in der Nazi-Zeit auf der Insel ein Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, das KZ Ald­er­ney, auch Lager Sylt genannt. Es war das ein­zi­ge Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in einem Gebiet des bri­ti­schen Kron­be­sit­zes. “Ins­ge­samt befan­den sich rund 3800 Wehr­machts­sol­da­ten, etwa 3000 Zwangs­ar­bei­ter und 1000 KZ-Häft­lin­ge auf der etwa acht Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßen Insel.” (wiki­pe­dia). Die Gedenk­stät­te mit mehr­spra­chi­gen Tafeln dazu wur­de pri­vat von der Fami­lie Ham­mond gestif­te. Eine offi­zi­el­le gibt es nicht. 

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