Gartenhaus grün bewirtschaften – mehr Nachhaltigkeit im Garten

Zu einem Garten gehört das Haus dazu, denn es ist Rückzugsort, Aufbewahrungsort und Unterstand zugleich. Mit der richtigen Planung hat das kleine Domizil das Potenzial, ein grünes Kraftzentrum im Herzen des Gartens zu werden. Es ist möglich, Lauben und Gartenhäuser nachhaltig zu bewirtschaften und so keine Last für das Ökosystem zu generieren. Von der Nutzung regenerativer Energiequellen über den Einsatz umweltfreundlicher Materialien bis hin zur Schaffung eines perfekt angepassten Raumes gibt es viele Optionen.

Angepasst und nachhaltig kaufen – das Gartenhaus als natürliche Ressource

Seriöse Anbieter wie Lugarde nutzen keine „Hype-Holzarten“, sondern setzen traditionell auf Fichte aus den kühleren Teilen des Nordens. Der klare Vorteil hierbei ist, dass es weder lange Transportwege gibt noch einen besonderen Energiebedarf. Es kommt hinzu, dass der natürliche Rohstoff Holz im kühleren Gefilde langsamer wächst und dadurch mehr Stabilität entwickelt.


Auf diese Weise bleiben Gartenhäuser über Jahre und Jahrzehnte erhalten, was die Entstehung von Müll und somit Verschwendung von Ressourcen reduziert. Eine gute Option ist auch ein maßgeschneidertes Haus, denn es wird genau nach Bedarf konzipiert. Auf diese Weise wird eine Überproduktion vermieden, die ökologischen Baustoffe werden exakt nach Maß eingesetzt.

Energieversorgung durch die Sonne – das Gartenhaus mit einem Minikraftwerk bewirtschaften

Solarenergie kann das Gartenhaus in einen autarken Ort verwandeln, der nicht auf einen externen Stromanschluss angewiesen ist. Je nach Bauweise lassen sich Solarpaneele auf dem Dach installieren, was eine kosteneffiziente Möglichkeit zur Stromgewinnung darstellt. Kleine Minikraftwerke sind in der Lage genug Strom für den Bedarf außer Haus zu schaffen. Die Pumpe des Pools lässt sich damit betreiben und auch für die Aufladung von Handy- und Werkzeugakkus reicht der Energiebedarf aus. Das ist vor allem auch für Gärten interessant, die sich nicht inmitten urbaner Gebiete befinden und deren Grundstücke noch nicht erschlossen sind. Durch Photovoltaik im garten reduziert sich die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und die Betriebskosten sinken. Ganz nebenbei leistet der Gartenbesitzer einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.

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Die Nutzbarkeit von Regenwasser – für den Außenbereich ideal

Regenwasser ist kostenlos und im Garten fast immer verfügbar. Die Nutzbarkeit geht weit über das Gießen von Pflanzen hinaus. Regenwassernutzungssysteme fangen das Wasser auf und speichern, es, um es später für die Bewässerung im Gewächshaus oder die Reinigung im Gartenhaus zu nutzen. Es ist auch möglich, eine Outdoor-Toilette an das Regenwassersystem anzuschließen und so kein Grundwasser zu verschwenden. Das senkt einerseits die Nebenkosten für den Gartenbesitzer, entlastet aber auch die Kanalisation. Starke Regenfälle haben vielerorts bereits zu Überschwemmungen geführt. Große Tanks nehmen die Last ein Stück weit von der „Straße“ und sorgen dafür, dass Regenwasser noch einen zweiten Sinn bekommt.

Ferien im eigenen Garten – darum lohnt sich der nachhaltige Ausbau

Ob mit einem kleinen Pool, einer Ruheoase oder Spielgeräten für die Kinder – der eigene Garten ist ein idealer Ort für Ferien. Wer nicht mehr in den Urlaub fliegt (oder seltener) und stattdessen einen Traumurlaub am Pool des Gartens verbringt, reduziert den CO2-Abdruck deutlich und trägt dazu bei, Emissionen zu verhindern. Kommt dann noch ein wenig Eigenanbau von Früchten und Gemüse dazu, entsteht aus einer einfachen Grünfläche ein Paradies für Selbstversorger, Inlands-Urlauber und Genießer.