Vorname Margarete » Bedeutung und Herkunft des Namens

Wussten Sie, dass der Name Margarete in den 1920er Jahren zu den beliebtesten Mädchennamen in Deutschland gehörte? Doch in den folgenden Jahrzehnten nahm seine Popularität ab, und der Name wurde seltener vergeben. Doch seit den 2010er Jahren erlebt Margarete eine Renaissance und wird wieder häufiger ausgewählt. Im Jahr 2020 belegte er sogar den 395. Platz in der Hitliste der beliebtesten Vornamen. Aber was ist die Bedeutung und Herkunft dieses Namens? Und warum erfreut er sich wieder steigender Beliebtheit? Lassen Sie uns einen Blick auf den weiblichen Vornamen Margarete werfen und mehr über seine spannende Geschichte erfahren.

Herkunft und Bedeutung des Namens Margarete

Der Name Margarete leitet sich vom altgriechischen Wort „margarítēs“ ab, das „Perle“ bedeutet. Es wird angenommen, dass der Ursprung des Namens persischen Ursprungs ist, da das persische Wort „Murvarid“ ebenfalls „Perle“ bedeutet. Der Name ist seit dem Mittelalter bekannt und wurde durch die Verehrung der heiligen Margarete von Antiochia verbreitet.

Die Assoziation mit einer Perle verleiht dem Namen Margarete eine gewisse Eleganz und Schönheit. Die Popularität des Namens im Mittelalter war auch auf die Verehrung der heiligen Margarete zurückzuführen, die als Märtyrerin und Schutzpatronin verehrt wurde. Die Bedeutung des Namens „Perle“ symbolisiert oft Reinheit, Kostbarkeit und Seltenheit, was den besonderen Charakter des Namens Margarete unterstreicht.

In vielen Kulturen werden Perlen als Symbole der Vollkommenheit und Schönheit angesehen. Der Name Margarete trägt dieses Symbol der Seltenheit und Schönheit in sich, was ihn zu einer beliebten Wahl für Eltern macht, die ihrem Kind einen Namen mit einer besonderen Bedeutung geben möchten.

Siehe auch  Vorname Louisa » Bedeutung und Herkunft des Namens

Verbreitung des Namens Margarete

Der Name Margarete ist vor allem im deutschen Sprachraum verbreitet.

In Deutschland war der Name bis in die 1920er Jahre beliebt, verlor jedoch in den folgenden Jahrzehnten an Popularität.

In den 1980er Jahren geriet der Name außer Mode, wurde aber in den letzten Jahren wieder häufiger vergeben.

Varianten des Namens Margarete

Der Name Margarete hat verschiedene Varianten und Formen in verschiedenen Sprachen. Hier sind einige Beispiele für Varianten:

  • Margarita (spanisch)
  • Margherita (italienisch)
  • Margaret (englisch)
  • Marguerite (französisch)
  • Margret (deutsch)
  • Margrit (deutsch)

Neben diesen Varianten gibt es auch zahlreiche Diminutive und Kosenamen, die aus dem Namen Margarete abgeleitet werden können. Beliebte Diminutive und Kosenamen sind Greta, Grete, Gretchen, Meta und Rita.

Namenstag für Margarete

Der Vorname Margarete wird von vielen Menschen aufgrund seines schönen Klangs und seiner Bedeutung gewählt. Neben der Bedeutung und Herkunft des Namens ist auch der Namenstag von Margarete von großer Bedeutung. Es gibt verschiedene Tage im Kalender, an denen Margarete ihren Namenstag feiern kann.

  • 18. Januar: Der 18. Januar ist einer der Namenstage für Margarete. An diesem Tag wird Margareta von Ungarn geehrt, die als Königin von Ungarn im späten 13. Jahrhundert regierte.
  • 20. Juli: Ein weiterer Namenstag für Margarete ist der 20. Juli. An diesem Tag wird Margarita von Cortona gedacht, eine italienische Heilige aus dem 13. Jahrhundert.
  • 29. Oktober: Der 29. Oktober ist ebenfalls ein wichtiger Namenstag für Margarete. An diesem Tag wird Margareta von Antiochia, eine frühchristliche Märtyrerin, verehrt.

Diese Namenstage bieten den Namensträgerinnen Margarete die Möglichkeit, ihren besonderen Tag im Jahr zu feiern und ihre Namenspatroninnen zu ehren.

Margarete ist ein Name mit vielfältiger Bedeutung und Herkunft. Neben den verschiedenen Namenstagen gibt es auch viele bekannte Persönlichkeiten, die den Namen Margarete tragen. Lesen Sie weiter, um mehr über diese faszinierenden Frauen zu erfahren.

Bekannte Namensträgerinnen mit dem Namen Margarete

Es gibt viele bekannte Frauen, die den Namen Margarete tragen. Dazu gehören Margarete Steiff, die als Stofftier-Entwicklerin bekannt ist, sowie Margarete von Navarra, eine französische Schriftstellerin. Weitere bekannte Namensträgerinnen sind Margarete Kosse, eine Sängerin, und Margarete Paluka, eine Tänzerin.

Siehe auch  Vorname Theodor: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit »

Der Name Margarete ist mit einigen bemerkenswerten Persönlichkeiten verbunden. Eine solche Persönlichkeit ist Margarete Steiff. Sie war eine deutsche Unternehmerin und Gründerin der gleichnamigen Stofftier-Firma. Ihre Stofftiere, insbesondere der Teddybär, erlangten weltweite Bekanntheit und sind bis heute beliebt. Margarete von Navarra war eine französische Schriftstellerin und die Königin von Navarra. Sie ist vor allem für ihr Werk „Die Heptameron“ bekannt, eine Sammlung von Geschichten. Margarete Kosse hingegen ist eine deutsche Jazz- und Soulsängerin, die mit ihrer starken Stimme und ihrer charismatischen Bühnenpräsenz beeindruckt. Eine weitere bekannte Namensträgerin ist Margarete Paluka, eine deutsche Tanzpädagogin und Tänzerin, die einen bedeutenden Beitrag zur Förderung des modernen Tanzes geleistet hat.

Beliebtheit des Namens Margarete

Der Name Margarete war früher einer der häufigsten Babynamen, verlor jedoch ab den 1920er Jahren an Beliebtheit und wurde in den folgenden Jahrzehnten seltener vergeben. Zwischen 1987 und 2009 war der Name sehr selten. Seitdem wird der Name jedoch wieder häufiger vergeben und gewinnt an Beliebtheit. Im Zeitraum von 2010 bis 2022 wurde der Name Margarete in Deutschland ungefähr 600 Mal vergeben, während die Schreibvariante Margarethe ungefähr 400 Mal vorkam.

Bedeutung und Herkunft des Namens Margarete

Der Name Margarete hat seinen Ursprung in der lateinischen, griechischen und persischen Sprache. Er leitet sich vom altgriechischen Wort „margarítēs“ ab, das „Perle“ bedeutet. Möglicherweise stammt dieses Wort ursprünglich aus dem Persischen und hatte die Bedeutung „Kind des Lichts“.

Der Name Margarete ist vor allem in den Bundesländern Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern beliebt.

Varianten und Spitznamen für Margarete

Neben dem Namen Margarete gibt es verschiedene Varianten und Spitznamen für diesen Vornamen. Beispiele für Varianten sind Margret, Margot, Margrit, Greta, Grete, Gretchen, Gretel, Grit, Gritt und Rita. Spitznamen für Margarete können Marga, Maggie, Maggi, Marge, Mary, Gretel, Margie, Meggie, Magi, Margo, Mäggy, Goscha, Greti, Margi, Margita und Deta sein.

Siehe auch  Vorname Ute » Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit

Berühmte Persönlichkeiten mit dem Namen Margarete

Neben den bekannten Namensträgerinnen gibt es auch viele berühmte Persönlichkeiten mit dem Namen Margarete. Dazu gehören:

  1. Margarete von Henneberg: Eine bedeutende Gräfin aus dem Mittelalter.
  2. Margarete von Brandenburg: Eine Prinzessin von Brandenburg, die für ihr Engagement in der Kunst und Kultur bekannt war.
  3. Margarete Buber-Neumann: Eine deutsche Publizistin, die sich für politische Gefangene einsetzte.
  4. Margarete Fischer-Bosch: Eine deutsche Politikerin, die sich insbesondere für Frauenrechte und Bildung einsetzte.

Diese Persönlichkeiten haben mit ihren Leistungen und ihrem Engagement dazu beigetragen, den Namen Margarete bekannt zu machen und ihn mit einer gewissen Bedeutung und Wertschätzung zu versehen.

Der Name Margarete steht für Stärke, Intelligenz und Durchsetzungsfähigkeit. Diese Merkmale spiegeln sich auch in den Lebensgeschichten dieser berühmten Persönlichkeiten wider.

Fazit

Der Vorname Margarete hat eine bedeutungsvolle Herkunft und steht für „Perle“. Obwohl der Name in der Vergangenheit an Beliebtheit verloren hat, wird er in den letzten Jahren wieder häufiger vergeben. Die Varianten und Spitznamen für Margarete bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten. Insgesamt ist der Name Margarete eine elegante und zeitlose Wahl für Eltern, die nach einem traditionellen und dennoch seltenen Namen suchen.

FAQ

Woher stammt der Vorname Margarete?

Der weibliche Vorname Margarete stammt vom altgriechischen Wort „margarítēs“ ab, was „Perle“ bedeutet. Es wird vermutet, dass der Ursprung des Namens persischen Ursprungs ist.

Wie verbreitet ist der Name Margarete?

Der Name Margarete ist vor allem im deutschen Sprachraum verbreitet. Bis in die 1920er Jahre gehörte Margarete zu den beliebtesten Mädchennamen in Deutschland, nahm jedoch in den folgenden Jahren an Popularität ab.

Gibt es Varianten des Namens Margarete?

Ja, es gibt verschiedene Varianten und Formen des Namens Margarete, wie Margarita (spanisch), Margherita (italienisch), Margaret (englisch), Marguerite (französisch), Margret (deutsch) und Margrit (deutsch).

Welche Namenstage gibt es für Margarete?

Mögliche Namenstage für Margarete sind der 18. Januar, 20. Juli und der 29. Oktober. Diese Namenstage sind verschiedenen heiligen Margareten gewidmet.

Welche bekannten Namensträgerinnen gibt es mit dem Namen Margarete?

Zu den bekannten Namensträgerinnen gehören Margarete Steiff, Margarete von Navarra, Margarete Kosse und Margarete Paluka.

Wie beliebt ist der Name Margarete?

Der Name Margarete war früher häufiger, verlor jedoch ab den 1920er Jahren an Beliebtheit. Seit den 2010er Jahren wird der Name wieder häufiger vergeben, ist aber immer noch selten anzutreffen.

Was bedeuten die Varianten und Spitznamen für Margarete?

Varianten und Spitznamen für Margarete sind unter anderem Margret, Margot, Margrit, Greta, Grete, Gretchen, Gretel, Grit, Gritt und Rita.

Gibt es berühmte Persönlichkeiten mit dem Namen Margarete?

Ja, es gibt bekannte Persönlichkeiten wie Margarete von Henneberg, Margarete von Brandenburg, Margarete Buber-Neumann und Margarete Fischer-Bosch.

Quellenverweise