30. März 2022: Document Freedom Day (DFD)

Document Freedom Day
Quel­le: pixabay — 1tamara2

Der Docu­ment Free­dom Day wur­de 2008 ins Leben geru­fen, um auf die Bedeu­tung offe­ner Stan­dards für die Inter­ope­ra­bi­li­tät und die Unab­hän­gig­keit von Soft­ware­an­bie­tern hinzuweisen. 

Hier die zen­tra­le Sei­te zum Tag: https://www.documentfreedom.org/ , hier die Lis­te der Akteu­re aus acht Län­dern. Auf der event-Welt­kar­te (lei­der ohne Jah­res­an­ga­be) wer­den aktu­ell rund 40 events gelis­tet, einer davon auch für Deutsch­land unter “BeLUG” (eine Ber­li­ner Linux User Group aus dem Jahr 1995). Zum Tag selbst ist dort aber Nichts zu finden. 

Das Haupt­ziel des Docu­ment Free­dom Day ist es, ein all­ge­mei­nes Publi­kum mit wenig tech­ni­schem Hin­ter­grund über die Bedeu­tung offe­ner For­ma­te für die Gewähr­leis­tung frei­er Kom­mu­ni­ka­ti­on und die Befä­hi­gung der Benut­zer aufzuklären

Torten

2011 und 2012 wur­de Prei­se (eine Tor­te) ver­ge­ben. U.a. an den Pro­vi­der 1&1, an tagesschau.de und an die Stadt Wien. Mehr Prei­se hat es schein­bar bis­her nicht gege­ben. Details dazu hier bei wikipedia.

Hinter dem Tag steht die Digital Freedom Foundation

Quel­le (Aus­schnitt): https://www.documentfreedom.org/

Die­se führt aber auch ande­re, ähn­lich aus­ge­rich­te­te Tage durch. So den Soft­ware Free­dom Day : Er wur­de 2004 ins Leben geru­fen und fand erst­mals am 28. August des­sel­ben Jah­res statt. Etwa 12 Teams nah­men am ers­ten Soft­ware Free­dom Day teil. Seit­dem ist er immer belieb­ter gewor­den, und jedes Jahr gibt es mehr als 300 Ver­an­stal­tun­gen, die von über 100 Städ­ten in der gan­zen Welt orga­ni­siert wer­den. Zen­tra­le Sei­te hier.

Oder auch den Edu­ca­ti­on Free­dom - lei­der mit dem Hin­weis: “Sie soll­ten nicht hier sein, aber Sie sind hier. Am bes­ten kon­tak­tierst du uns…”

Gesellschaftlicher Hintergrund:

“Mit dem Auf­kom­men neu­er Tech­no­lo­gien und Hard­ware wird immer mehr Kom­mu­ni­ka­ti­on über elek­tro­ni­sche Daten über­tra­gen. Gleich­zei­tig wer­den immer mehr Infor­ma­tio­nen in digi­ta­len For­ma­ten bereit­ge­stellt oder sogar in digi­ta­ler Form erstellt und nie­mals auf ana­lo­ge Medi­en über­tra­gen. Ver­schie­de­ne Akteu­re ver­su­chen, die­se Fak­to­ren aus­zu­nut­zen, indem sie Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Infor­ma­ti­ons­diens­te anbie­ten, die pro­prie­tä­re Daten­for­ma­te ver­wen­den, um die Nut­zer an ihre Soft­ware, Hard­ware und Diens­te zu bin­den. Aber wir müs­sen nicht so wei­ter­ma­chen, wie sie es von uns ver­lan­gen. Wir kön­nen uns von Beschrän­kun­gen und Anbie­ter­bin­dung befrei­en, wenn wir wei­ter­hin offe­ne Stan­dards ver­wen­den. Dabei han­delt es sich um Daten­for­ma­te, die in jedem Dienst, jeder Hard­ware oder Soft­ware frei imple­men­tiert wer­den kön­nen.” Quell­le: https://www.documentfreedom.org/about

Buchtipp

Die mit einem 🛒 mar­kier­ten links sind sog. Affi­lia­te-links. Wir erhal­ten bei Kauf dar­über eine Pro­vi­si­on, der Preis ändert sich aber nicht.

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