18. März: Der Equal Pay Day (EPD)

Fotoauswahl zum Equal Pay Day
Foto: Wilhelmine-Wulff All-Silhouettes pixelio.de

Der Equal Pay Day (EPD) markiert symbolisch den Tag bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnitts-bruttostundenlohn 21 Prozent (2015) betrug. Umgerechnet ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und das Datum des nächsten EPD am 18. März.

Der erste Equal Pay Day in Deutschland fand am 15. April 2008 auf Initiative des BPW (International Federation of Business and Professional Women (BPW) mit Sitz in London; Deutsche Sektion hier) statt. Das Berufs-Frauennetzwerk übernahm damit zunächst das in Amerika festgelegte Datum für den Aktionstag. 2009 entschied man sich dafür, den Tag anhand der aktuellen Zahlen zum Entgeltunterschied von Frauen und Männern zu errechnen. .. >>http://www.equalpayday.de/

„Der „Tag für gleiche Bezahlung“ hat seinen Ursprung in den USA. Der Equal Pay Day wurde dort 1966 durch das „National Committee on Pay Equity“ (NCPE) ins Leben gerufen. … In Deutschland wurde der Tag  2008 auf Initiative des BPW in Deutschland erstmals durchgeführt wurde.. Von Anfang an unterstützte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Equal Pay Day mit Fördermitteln und beauftragte den BPW mit dessen Durchführung. Inzwischen ….findet er mittlerweile in 23 europäischen Ländern statt.“ wikipedia

Kritik: „Jahr für Jahr wird unter Berufung auf offizielle Statistiken berichtet, dass Frauen beim Lohn diskriminiert werden. „Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer“, lautet die Begründung. Diese Zahl und auch andere sind wissenschaftlich gesehen Unsinn“ http://www.heise.de/tp/artikel/41/41312/1.html

Und der SPIEGEL meint: Equal-Pay-Initiative verrechnet sich um 22 Tage“  SPIEGEL

twitter-news zum Tag:


Buchtipps zum Equal Pay Day:

Ökonomie Der Geschlechterdifferenz: Zur Persistenz von Gender Gaps (German Edition) Das Buch beinhaltet eine mit empirischen Arbeiten zur österreichischen Situation unterlegte Analyse ökonomisch relevanter Geschlechterdifferenzen sowie deren Veränderungsmöglichkeiten aus einer ökonomisch-feministischen Perspektive. … Pressestimme: „Das Buch bietet eine sehr gut lesbare Analyse des Gender Gap und seiner Ursachen und eignet sich – auch wenn sich die empirischen Daten auf Österreich beziehen – ebenfalls gut für die Forschung und Lehre in Deutschland.“ www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft). 408 Seiten; Januar 2012; neu 68,- Euro; gebraucht 53,-; Kindl-Version 53,-

Lohn und Karriere von Frauen in der Berufswelt , von Jakob Fischer, TB 28 Seiten, von August 2014; neu 16,- ; Inhalt siehe Funktion „Blick ins Buch“.