29. April: Welttanztag – Welt Tanz Tag – World Dance Day – International Dance Day

ausgesucht zum Welttanztag
Foto: olga-meier-sander pixelio.de1

Der Welttanztag wurde vom Internationalen Komitee des Tanzes des Internationalen Theater Institutes (ITI, Paris) angeregt und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen. Er findet weltweit jedes Jahr am 29. April statt, dem Geburtstag des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre (1727–1810), dem Gründer des modernen Ballets.

„The intention of the International Dance Day Message is to celebrate Dance, to revel in the universality of this art form, to cross all political, cultural and ethnic barriers and to bring people together with a common language – Dance.“ Quelle ITL

Die Internationale Seite zum Tag betreibt das International Theatre Institute ITI („an NGO in formal associate relations with UNESCO“).  Dort wurde der Tag dann auch gleich in INTERNATIONAL DANCE DAY umgetauft. Zudem wird hier die jährliche Botschaft zum Tag verbreitet; 2016 kommt sie von Lemi Ponifasio (Neu Seeland) in Form eines Gebets welches schliest mit:

macht den Tanz
zur Bewegung der Liebe
zur Bewegung der Gerechtigkeit
zum Licht der Wahrheit
(Quelle)

Beginnend mit dem Welttanztag am 29. April startet auch die Deutsache Tanzwoche, die bis zum 7. Mai geht: „Die DEUTSCHE TANZWOCHE bringt die Akteure der Tanzkunst und der Tanzkultur an einen Tisch. Sie wird veranstaltet in Kooperation des Rats für darstellende Kunst und Tanz im Deutschen Kulturrat, mit seinen 27 Dach- und Bundesverbänden des Theaters und des Tanzes (BEIRAT TANZ), dem Deutschen Bundesverband Tanz, dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband, dem Conseil international de la Danse und der Swinging World“ http://www.deutsche-tanzwoche.de/

Aktuelles zum Welttanztag auf twitter mit dem hashtag:


Einen Überblick über Veranstaltungen auch an diesem Tag in Deutschland gibt die Plattform MOVE YOUR TOWN hier.

 

Buchtipp zum Welttanztag

Tanz. Die Muttersprache des Menschen … »Tanzen heißt mit dem Körper denken«, diese Erkenntnis der Neurowissenschaften ist der Ritterschlag für eine Kunst, die lang genug als hirnlose »Hüpfdohlen-Gaudi« verunglimpft wurde. Unterhaltsam und zugleich fundiert beleuchtet Dorion Weickmann den Weg des Tanzes von den Eiszeithöhlen unserer Vorfahren über die klassischen Bühnen bis in die multimediale Gegenwart. Dabei werden nicht nur die szenischen Spielarten des Tanztheaters zum Thema. Die Autorin nimmt genauso das ambitionierte Amateurlager ins Visier, mustert die einschlägigen Ergebnisse der Kognitionsforschung und erkundet, was es mit zeitgenössischen performances und der aktuellen Education-Welle auf sich hat, die ganze Schulklassen in Schwingung bringt. 256 Seiten aus 2012; 20,- / 14,50 Euro. Blick ins Buch.