26. Dezember: Kein Welttag – aber in Europa meist der zweite Weihnachtstag oder „Boxing Day“

zweite Weihnachtstag
image4you / Pixabay

Der 26. Dezember ist in vielen Ländern Mitteleuropas der  zweite Weihnachtstag und ein gesetzlicher Feiertag. „In den evangelischen Kirchen steht am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht mehr die Geburtsgeschichte Jesu im Zentrum, sondern die Fleischwerdung des Wortes nach Johannes.  … In der römisch-katholischen Liturgie ist dies anders. Details hier bei wikipedia. (Vor der Reformatuon gab es macnhcerorts bis zu fünf Weihnachtsfeiertage.)

In Großbritannien und mehreren Ländern des Commonwealth nennt man den zweite Weihnachtstag Boxing Day. Als Boxing Day wird traditionell der Tag nach Weihnachten bezeichnet, an dem Bedienstete von ihren Arbeitgebern Geschenke erhielten (in Schachteln, Boxen – daher der Name). ..   Heutzutage ist der Boxing Day vielfach ein verkaufsoffener Feiertag.  (wikipedia). In Südafrika wurde der Tag  in Day of Goodwill („Tag des Wohlwollens“) umbenannt. In der Republik Irland ist der Tag seit 1920 ein kirchlicher Feiertag unter der Bezeichnung St. Stephen’s Day (Stephanstag).

„Vor Martin Luther gab es in den einzelnen deutschen Herrschaftsgebieten zwischen einem und fünf Weihnachtsfeiertagen. Erst Luther vereinheitlichte die Weihnachtsfeiertage und setzte sie auf zwei fest.“ Quelle.

„Wenn die Weihnachtsfeiertage aufs Wochenende fallen und dadurch zusätzliche freie Tage durch die Lappen gehen, haben deutsche Arbeitnehmer Pech gehabt. Übrigens: In so manchem europäischen Nachbarland sieht das anders aus. Briten oder Belgier holen ihre Feiertage beispielsweise an einem anderen Tag nach, sollten sie auf einen Sonntag fallen.  …“ Quelle

Arbeiten am 2. Weihnachtstag: „Obwohl es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, zahlen viele Betriebe an Weihnachten Zuschläge an ihre Mitarbeiter aus. Zu beachten ist, dass die Regelungen meist nur Feiertage betreffen. Wer am 24. oder 31. Dezember arbeitet, erhält in der Regel keine Zuschläge. .. Generell gilt für Zuschläge: Ist der Lohnzuschlag höher als 50 Euro pro Stunde, muss er versteuert werden. Alles was darunter liegt ist steuerfrei – das entspricht circa 125 Prozent des Grundlohns. Am 25. und 26. Dezember sind Lohnzuschläge sogar bis zu 150 Prozent des Grundlohns steuerfrei.“ Quelle . Diese 150%-Steuer-Regelung gilt sonst nur noch für Arbeit am 24.12. ab 14:00 Uhr und am 1. Mai.

Lesetipp auch zum zweite Weihnachtstag: