10. Oktober : Weltweiter Tag gegen die Todesstrafe – World Day Against the Death Penalty: Poverty

Tag gegen die Todesstrafe
kalhh / Pixabay

Der Tag gegen die Todesstrafe wurde im Jahr 2003 von einer Koalition aus nichtstaatlichen Organisationen und Vereinigungen, der „World Coalition against Death Penalty“ (WCADP), proklamiert. Zentrale internationale Seite zum Tag:  http://www.worldcoalition.org/worldday.html

International ist das Motto für den Tag gegen die Todesstrafe etwas weiter gefasst:  „On 10 October 2017, the 15th World Day Against the Death Penalty aims at raising awareness about the reasons why people living in poverty are at a greater risk of being sentenced to death and executed.

Eine aktuelle Länderliste der vollstreckten Todesstrafen findet sich hier: http://www.worldcoalition.org/worldwide-database.html

Auch amnesty international veröffentlicht Daten dazu:  More than two-thirds of the countries in the world have now abolished the death penalty in law or practice.

Das Ministerkomitee des Europarates hat am 26. September 2007 beschlossen, einen „Europäischen Tag gegen die Todesstrafe“ einzuführen, der jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird. >>Europäische Seite: http://www.coe.int.. „Der Europarat spielt eine Vorreiterrolle bei der Abschaffung der Todesstrafe und hat erreicht, dass es in Europa seit 1997 de facto keine Todesstrafe mehr gibt.“

Buchtipps zum Tag gegen die Todesstrafe:

Todesstrafe: Von der Guillotine zur Giftspritze Eine packende Geschichte des brutalen Geschehens im Namen der Gerechtigkeit. Anhand unzähliger Fälle zeichnet der Journalist und Historiker Martin Haidinger die Blutspur der Justiz durch die Geschichte nach, nennt die Namen von Henkern und Opfern und gibt Einblicke in die erschütterndsten Fälle. Die Todesstrafe – das letzte staatliche Argument im Ringen um Sühne für Kapitalver-brechen, und zugleich das am öftesten missbrauchte Instrument politischer Willkür. 6,99 / gebr. 2,47 Euro.

 

Das Allerletzte: Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten ..Ob Memento mori in der Kunst, Sterbehilfe oder wie man seinen eigenen Sarg zimmert – Praktisches und Kurioses steht nebeneinander. Dieses Buch meint es ernst und ist durch seine Originalität zugleich überraschend unterhaltsam. Das Einzigartige daran: Jeder findet so seinen individuellen Zugang zu einem Thema, das noch immer verdrängt wird, obwohl es unausweichlich ist.
22,99 / 14,90 Euro.